Auch in Dortmunds westlichstem Stadtbezirk hatten die Sozialdemokraten Stimmverluste hinzunehmen bleiben aber stärkste Fraktion. Um den Posten des Bezirksbürgermeisters wird sich im November anstelle von Heiko Brankamp der bisherige SPD-Fraktionssprecher Andreas Lieven bewerben. Unserer Redaktion erläuterte Erika Wehde, designierte stellv. Fraktionsleitung, die Pläne ihrer Partei im Stadtbezirk für die nächsten Jahre:
Die sowohl für die SPD-Fraktion als sicher auch die Bürgerinnen und Bürger in Lütgendortmund drängendsten Probleme sind die Zukunft der alten Konze-Immobilie mitten im Ortskern Lütgendortmund sowie fehlende Wohnungen.
Wir haben in den vergangenen Jahren,durch unseren Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp und den damaligen Fraktionssprecher Andreas Lieven in diesem Zusammenhang bereits viele Gespräche und Aktivitäten begleitet. Im Falle der Konze-Immobilie sind wir auf die Aktivitäten des Konkursverwalters und eines möglichen neuen Nutzers angewiesen. Die SPD in Lütgendortmund und auch im Rat haben allerdings immer alles notwendige mitgetragen und unterstützt, um bei einer Neuvermarktung zu helfen. Wir hoffen, dass sich nun kurzfristig eine Lösung ergeben kann.
Auch bei dem dringenden Thema der fehlenden Wohnungen waren wir schon in der Vergangenheit an verschiedenen Stellen aktiv. Insbesondere die Bebauung der Fläche der ehemaligen Hauptschule Bövinghausen lag und liegt in unserem Fokus. So haben wir zum Beispiel vor einigen Monaten einen Ortstermin mit Thomas Westphal und den Verwaltungsspitzen auf dieser Fläche gehabt. In der Folge ist es gelungen die erforderlichen Grundstücksangelegenheiten zu regeln, so dass nun eine Bebauung möglich wird. Wir als SPD Lütgendortmund werden diesen Prozess eng begleiten.
Ein weiteres Hauptaugenmerk lag in der Vergangenheit schon auf der Förderung unserer Vereine im Stadtbezirk und der Unterstützung der Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder. Für alle diese Bereiche haben wir bereits viele Wünsche erfüllt und Unterstützung geleistet. Das wollen wir fortführen und intensivieren.
Im Bereich der Verkehrspolitik haben wir mehrere Schwerpunkte: Die Straßenoffensive, die vom Rat der Stadt Dortmund beschlossen wurde, begleiten wir eng und bringen die für uns wichtigen Straßen in die Diskussion ein. Des Weiteren liegt uns der Radverkehr sehr am Herzen: Wir werden versuchen, innerhalb unseres Stadtbezirks weitere Schritte nach vorne zu machen, um die Sicherheit insbesondere für Kinder zu erhöhen. Gerade in den letzten Monaten war die Sicherheit für Kinder auf dem Weg zur Schule ein wichtiges Thema für uns. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass es in Lütgendortmund im Rahmen des Pilotprojektes der Stadt Dortmund eine Schulstraße eingerichtet wurde. Die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Eltern, beurteilen diese Schulstraße überwiegend positiv. Unser Ziel ist es, die Einrichtung von noch weiteren Schulstraßen zu erreichen.

















