„Braucht man dafür Mathe?“, heißt der Workshop, den Devin Kunze und sein Team zu Beginn eines jeden Schuljahres in den Oberstufen verschiedener Schulen durchführen. Er ist „der Kick-off“ für das Brückenprojekt der FH Dortmund, das das Ziel verfolgt, „die Lücke zwischen Schule und Hochschule“ zu schließen, so der Wissenschaftliche Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt. Nicht nur er erkennt bei den Studierenden „Defizite, die in Mathematik doch erheblich sind“. Auf freiwilliger Basis bietet die FH den Schüler*innen deshalb zusätzliche Mathematikkurse nach dem Unterricht an. Am Gymnasium an der Schweizer Allee ist es Dominik Zawistowski, der selbst Maschinenbau studiert, durch die FH im Rahmen des Brückenprojektes geschult wurde und nun jeden Montag mit Oberstufenschülern tiefer in die Welt der Bruch- und Potenzrechnungen, der Ungleichungen und komplexen Zahlen einsteigt.

Dafür braucht man Mathe
Joshua möchte Psychologie studieren, Julian Immobilienmanagement und Ivailo Informatik, ebenso wie Jan, der sich insbesondere für den Bereich der Cyber Security interessiert. Ole besucht bereits die TU Dortmund im Rahmen der Schüler-Uni und sammelt erste Scheine in den Wirtschaftswissenschaften. Sie alle haben erkannt, dass sie auf Devin Kunzes Eingangsfrage nach der Notwendigkeit der Mathematik für ihre Interessensbereiche mit „Ja“ antworten müssen, und nehmen das Angebot gern an, sich bereits jetzt mathematischen Themen zu nähern, die spätestens im Studium wohl auf sie zukommen werden. „Wenn ich es jetzt mache, muss ich es nicht in drei bis vier Jahren machen“, bringt Jan den Vorteil des Angebots auf den Punkt.
Zusammenarbeit für weitere drei Jahre
Julian betrachtet das Brückenprojekt auch als eine Art „Nachhilfe-Kurs“, denn auch bei „Unklarheiten“ bei aktuellen Fragen im Mathematikunterricht ist Dominik Zawistowski Ansprechpartner für die Schüler. „Das erleichtert es einem ungemein“, findet auch Joshua.
Diese Unterstützung bietet die FH den Schüler*innen des Aplerbecker Gymnasiums auch im kommenden Schuljahr. Denn nach der ersten Laufzeit haben beide Seiten den Vertrag kürzlich um weitere drei Jahre verlängert.

















