NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes hat am Freitag, 24. Juli, den Verein Flüchtlingshilfe im Stadtbezirk Aplerbeck besucht. Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten an der Aplerbecker Straße informierte sie sich über die vielfältigen Angebote und die Arbeit der zahlreichen Ehrenamtlichen.
Vielfältige Hilfe unter einem Dach
Geschäftsführerin Beate Ritzenhoff-Hake führte die Ministerin durch die verschiedenen Bereiche des Vereins an der Aplerbecker Straße 255–257. Dazu gehören unter anderem ein Spenden-Sammelraum, ein Verkaufsraum, die Sozialberatung, Sprachkurse, eine Fahrradwerkstatt, ein Elektrobereich sowie ein Repair-Café.
Nachhaltigkeit spielt bei der Arbeit des Vereins eine wichtige Rolle. Viele gespendete Gegenstände werden aufbereitet, repariert und anschließend wiederverwendet. „Bei uns läuft alles nachhaltig“, lautet ein Grundsatz der Ehrenamtlichen.
Die Angebote richten sich dabei nicht ausschließlich an Geflüchtete. Unterstützt werden grundsätzlich alle Menschen, die Hilfe benötigen und die Angebote des Vereins nutzen möchten.
„Auch für die da, die durchs Raster fallen“
Der Verein arbeitet eng mit weiteren Einrichtungen, Organisationen und sozialen Angeboten zusammen. Durch diese Vernetzung kann in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen Unterstützung vermittelt werden.
„Wir sind auch für die da, die durchs Raster fallen“, fasste Geschäftsführerin Beate Ritzenhoff-Hake den Anspruch des Vereins zusammen.
Offener Austausch mit den Ehrenamtlichen
Nach dem Rundgang nahm sich Ina Brandes Zeit für ein Gespräch mit den Aktiven des Vereins. In lockerer und offener Runde wurden unterschiedliche Themen angesprochen. Dabei ging es unter anderem um Integrationskurse und um geplante Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz.
Die Ministerin gab Einblicke in ihre politische Arbeit und beantwortete die Fragen der Vereinsmitglieder. Ihr offener Austausch kam bei den Teilnehmenden gut an.
Zum Abschluss würdigte Brandes das Engagement der Ehrenamtlichen. „Sie sind ein Teil des Integrationserfolges“, sagte die Ministerin.
Großes Engagement im Stadtbezirk
Der Verein Flüchtlingshilfe im Stadtbezirk Aplerbeck unterstützt seit vielen Jahren Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Neben praktischer Hilfe und Beratung bietet er auch Begegnungsmöglichkeiten und trägt damit zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im Stadtbezirk bei.

















