Zwei getrennte Schulgebäude, steigende Schülerzahlen und ein erheblicher Sanierungsbedarf sorgen dafür, dass die Diskussion immer wieder neu aufflammt.
Der Unterricht findet derzeit an zwei Standorten statt: an der Busenbergstraße und am Hirschweg. Beide Gebäude gelten als sanierungsbedürftig, gleichzeitig fehlt es an zusätzlichen Räumen für den Schulbetrieb. In den vergangenen Jahren wurden deshalb unterschiedliche Lösungen diskutiert – von umfangreichen Sanierungen bis hin zu möglichen Neubauten.
Ein Signal für den Erhalt des Gebäudes an der Busenbergstraße könnte nun aus der aktuellen Maßnahmenliste der Städtischen Immobilienwirtschaft kommen. Darin ist eine vollständige Sanierung der Dachfläche vorgesehen. Der Baubeginn ist noch für das Jahr 2026 eingeplant. Beobachter werten diesen Eintrag als Hinweis darauf, dass zumindest kurzfristig nicht mit einem Abriss des Schulgebäudes gerechnet wird.
Denkmalschutz rückt in den Fokus
Parallel dazu spielt inzwischen auch der mögliche Denkmalschutz eine Rolle. Das Gebäude an der Busenbergstraße könnte aufgrund seiner Architektur unter Schutz gestellt werden. Sollte es tatsächlich in die Denkmalliste aufgenommen werden, wäre ein Abriss ohnehin keine Option mehr.
Unabhängig davon wird weiterhin über zusätzliche Schulräume nachgedacht. In den Planungsunterlagen der Stadt ist für den Standort Busenbergstraße eine Schulraumerweiterung mit einem möglichen Baubeginn im Jahr 2029 vermerkt. Welche konkrete Bauform dabei umgesetzt werden könnte, ist bislang allerdings noch offen.

Turnhalle gilt als Neubauprojekt
Relativ eindeutig erscheint dagegen die Situation der Sporthalle an der Busenbergstraße. Hier wird ein Neubau als notwendig angesehen, da die bestehende Halle als nicht mehr zeitgemäß gilt. Eine Machbarkeitsstudie für einen möglichen Neubau ist angekündigt, konkrete Ergebnisse liegen bislang jedoch noch nicht vor.
Damit bleibt die grundlegende Frage weiterhin ungeklärt: Wie die Berghofer Grundschule langfristig organisiert werden soll und ob beide Standorte bestehen bleiben, ist noch nicht entschieden. Klar ist lediglich, dass kurzfristige Sanierungen notwendig sind und die Diskussion um die Zukunft des Schulstandorts Berghofen die Politik noch länger beschäftigen dürfte.

















