An der Berghofer Grundschule hat Mathe Lieblingsfachpotenzial – sofern man Amelie, Lasse und Moritz glauben darf. Allein auf dem Treppchen steht die Mathematik für alle drei jedoch nicht, gesellt sich bei Amelie doch die Kunst und bei ihren Schulkameraden der Sachunterricht hinzu. Gemeinsam durften auch die drei Kinder kürzlich das Treppchen betreten oder vielmehr die Bühne in der Aula des Goethe-Gymnasiums. Denn dort nahmen alle drei ihre Urkunden entgegen, die sie als Zweit- und Drittplatzierte des Mathematikwettbewerbs auf Dortmunder Ebene auszeichneten.

Automatisch hatten sich die drei damit für die dritte Runde des Landesweiten Mathematikwettbewerbs qualifiziert, die Anfang April stattfand. Dass sie da etwas gerissen haben, können sie sich kaum vorstellen. “Das sind dann die besten 50 aus NRW”, geht Moritz statistisch an diese Frage heran. Und ein Selbstläufer war schon der letzte Durchgang nicht, versichert Lasse: “Also, ich fand die zweite Runde auf jeden Fall etwas aufregender und spannender.” Es folgte die dritte Runde und “manche Aufgaben gingen gut, mache so mittel, manche waren richtig schwierig”.
Für eine solche Herausforderung hat Moritz ein Beispiel: Drei Würfel sollen so aneinander geklebt werden, dass die sichtbaren Augen eine Summe von 50 ergeben. Hierfür sollten die Kinder acht Möglichkeiten finden. Kompliziert war es also allemal, die Anforderungen zu erfüllen, aber am Mathewettbewerb nimmt man ja vor allem teil, “weil das Spaß macht”, findet Amelie.

















