Wenn die „Werkstatt des Vertrauens“ schließt, ist das keine schöne Nachricht: In dieser Hinsicht sitzen Auto- und Fahrradfahrer*innen komplett im gleichen Boot. Dorstfelds Radler allerdings müssen sich nicht sorgen: Zwar hat “Ruhrrad mobil“, vor wenig mehr als einem Jahr an der Wittener Straße sesshaft geworden, dort seine Zelte schon wieder abgebrochen. Bis zum neuen Standort allerdings muss man nur ein paar Umdrehungen lang in die Pedale treten.
„Spickufer 2“ lautet seit Ende August die neue Adresse von Jörn Windeler. Der Grund des Umzugs ist, wie der Inhaber erläutert, ein denkbar unspektakulärer: Platzmangel hat den 44-Jährigen bewogen, noch einmal umzuziehen. Was selbstverständlich vermuten lässt, dass die Geschäfte für Dorstfelds Fahrradwerkstatt in den zurückliegenden Monaten ziemlich zufriedenstellend gelaufen sind.
Was Jörn Windeler dann auch prompt bestätigt: „Für den Handel ist der Wind mittlerweile deutlich rauher geworden, aber als Reparaturservice sieht es – jetzt, da sich so viele Menschen ein Rad zugelegt haben – deutlich besser aus.“
Zumal der gelernte Zweiradmechaniker auch ein denkbar großes Leistungsspektrum abdeckt und Reparaturen von Lastenrädern ebenso im Programm hat wie Spezialumbauten.
Dank voller Auftragsbücher – etwa drei Wochen bleibt ein „Drahtesel“ bei Jörn Windeler aktuell in Behandlung – kann der Radhändler sich vorstellen, auch das Verkaufssegment künftig ein wenig auszubauen. Vor allem aber will ruhrrad.mobil personell expandieren. „Binnen der nächsten zwei Monate werde ich sicherlich jemanden einstellen“, kündigt Windeler an. Dorstfelds Radler*innen scheinen sich tatsächlich keine Sorgen machen zu müssen.

















