Wer die Rheinische Straße kennt, wird den Schriftzug vermissen: Mester Optic, das Optikgeschäft in der Nummer 38, schließt am 25. April endgültig. Als Grund nennt das Unternehmen die ausbleibende Verlängerung des Mietvertrags für das Ladenlokal — nach vielen Jahren, in denen sich das Geschäft als feste Adresse im Unionviertel etabliert hatte.
Hinter Mester Optic steckt die Blickfelder-Gruppe aus dem westfälischen Emsdetten. Das Unternehmen, geführt von Geschäftsführer Heimbach, der zugleich Vorsitzender des Augenoptikerverbandes Deutschland ist , betreibt bundesweit rund zwanzig Fachgeschäfte in der Optik- und Akustikbranche. Blickfelder kauft bestehende Betriebe auf und lässt sie unter ihren angestammten Namen weiterführen. Aus diesem Grund blieb der Name Mester Optic bis zuletzt erhalten, auch wenn das Dortmunder Geschäft längst Teil einer größeren Unternehmensgruppe war.
Von der Schließung unmittelbar betroffen sind drei Beschäftigte: ein Augenoptikermeister, eine Augenoptikerin sowie eine Auszubildende. Tatsächlich steht für alle Beteiligten ein nahtloser Übergang bevor: Die Auszubildende wird ihre bald anstehende Abschlussprüfung in einem anderen Betrieb ablegen, die beiden anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bereits neue Stellen in Aussicht: „Niemand muss in die Arbeitslosigkeit gehen“, berichtet Claudia Kruck unserer Redaktion.
Für die Rheinische Straße bedeutet der 25. April den Abgang eines weiteren Fachgeschäfts mit Gesicht — auch wenn die Eigentümer in diesem Fall schon länger woanders saßen. Wer sich noch verabschieden oder ein letztes Mal beraten lassen möchte, hat bis dahin Gelegenheit dazu.

















