Erst ein Kita-Neubau dann folgt der neue Wohnkomplex an der Fine Frau 10 in Dorstfeld. Lange Zeit wurde überlegt was mit dem Standort der evangelischen Kirche passiert, es gab Planungsgespräche und Workshops, jetzt gibt es eine Lösung: Ein innovatives Wohnprojekt, welches das Quartier aufwertet, soll entstehen.
Projekt Nr. 13 des „WIR Vereins“
Wie es derzeit auch an der ehemaligen Kirchengemeinde am Hombruchsfeld umgesetzt wird, so soll es auch in Dorstfeld bald aussehen. Gemeinschaftswohnprojekt Nummer 13 entsteht unter dem Dach des „WIR Vereins“. Der Verein aus Dortmund steht für die Idee eines generationsübergreifenden, gemeinschaftlichen Wohnens und deren Realisierung in konkreten Wohnprojekten.
Das Architektenbüro postwelters + partner hat 25 Wohneinheiten in Form von sozialem Wohnbau und eine neue Kita geplant. In dessen Mitte soll eine Grünfläche und der alte, kürzlich erst mit Graffiti gestaltete Kirchturm bestehen bleiben, worüber sich die Kirchengemeinde und das Presbyterium dankbar zeigen.
Kein Leerstand im Gemeindehaus
Das Gemeindehaus und auch die Kita sollen – bis die Planungen vollendet sind – und auch darüber hinaus erstmal bestehen bleiben. Im stufenweisen Bau entsteht dann der Kita-Neubau an der Straße Lange Fuhr – damit soll im Sommer 2026 begonnen werden. Der Kita-Alltag kann somit bis zur geplanten Fertigstellung Herbst 2027 weiterhin am alten Standort weiterlaufen. Auch das Gemeindezentrum und die Kirche bleiben vorerst bestehen. Wenn der Neubau der Kindertagesstätte mit Platz für sechs Gruppen steht, soll es dann mit dem Abriss weitergehen.
2029 strebt die Gebrüder Brun von der Bauunternehmung Brun aus Heiden, die auch Erbpachtnehmer, Investoren und Vermieter sind, den Start für den neuen Wohnkomplex an. Ihr Spezialgebiet sozialer Mietwohnungsbau haben sie neben dem Vorhaben am Hombruchsfeld, bereits erfolgreich u. a. im Münsteraner Stadtteil Mecklenbeck umgesetzt.
Was ist genau geplant?
Ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt soll es werden. Geplant sind 25 Einheiten unterschiedlicher Größe, komplett barrierefrei und mit Fokus auf Nachbarschaft und Gemeinschaft. Im Erdgeschoss soll es einen Gemeinschaftsraum geben. Eine Mischkalkulation aus 60:40 ist für die Wohneinheiten geplant – öffentlich geförderte Wohnungen können nur an Mieter mit Wohnberechtigungsschein (WBS) vermietete werden. Ein Mietpreis von 12,50 Euro wird angepeilt.

Pfarrerin Kerstin Schiffner der Kirchengemeinde Elias ist froh über das Ergebnis der langen Reise: „Es ist schön, dass wir vor einer Weile mit Familie Brun und Birgit Pohlmann vom WIR Verein zusammengefunden haben und hier etwas Gutes für Dorstfeld entstehen kann“ betont sie.

















