Beim Weihnachtsessen passte das Tagesmotto sogar noch mehr zu als zu den bisherigen Terminen: Gemeinsam isst man im Dorstfelder Bürgerhaus deutlich weniger allein. Mit anderen Worten: Mehr als 150 Menüs durfte die Crew der Mitarbeiter*innen am 19. Dezember im Pulsschlag servieren, als die Weihnachtsausgabe von „GIMWA“* auf dem Programm stand.
Zu diesem Zwecke krempelten jede Menge Ehrenamtlicher die Ärmel hoch und sausten von Tisch zu Tisch, während die Festangestellten an den Herdplatten alles gaben. Für das Festmahl inkl. Rouladen, Klößen und Rotkohl waren dabei von den Gästen ausnahmsweise 5 € | Person zu berappen, ansonsten ist man sogar schon mit 2 € dabei. Und das Grundprinzip des gemeinsamen Mittagstischs – extra nochmal nachgefragt – könnte einfacher nicht sein: 1. anmelden, 2. vorbeikommen. Bedingungen oder Voraussetzungen? Fehlanzeige! In der Regel wird im Bürgerhaus 14-tägig am Freitag zu Tisch gebeten, und die Termine für 2026 sind sogar schon bis Jahresende unter Dach und Fach. Im Einzelnen sind dies
- im Januar: 09. / 23.
- im Februar: 06. / 20.
- im März: 06. / 27.
- im April: 10. / 24.
- im Mai: 08. / 22.
- im Juni: 05. / 19.
- im Juli: 10. / 24.
- im August: 07. / 21.
- im September: 11. / 25.
- im Oktober: 09. / 23.
- im November: 06. / 20.
- im Dezember: 04. / 18.
„Pulsschlag“ sichert sich den Heimatpreis
Das gemeinsame Mittagessen ist eines der Events, die vom Haus selbst organisiert werden. In erster Linie allerdings gehört der Pulsschlag den Bürgern, die die Räumlichkeiten sowohl für private Feiern als auch für Vereins-Events o. ä. buchen können. Und die das mittlerweile in derart großer Zahl tun, dass – wie Bürgerhaus-Vorstandsmitglied Christa Klaassen bekräftigt – mit Ausnahme der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr an keinem Tag des Jahres mehr stillsteht.
Kehrseite der Popularität ist, dass man für 2026 bereits ein “Ausgebucht“-Schild an die Tür hängen könnte. Weswegen der Vorstand des Trägervereins gerade beratschlagt, ob man das Voranmelde-System womöglich ein bisschen überarbeiten sollte. Der anhaltende Besucher-Boom am Vogelpothsweg jedenfalls schlägt sich nicht nur im Servicebereich nieder, wo man mittlerweile acht Vollzeitkräfte plus 3 Mini-Jobber beschäftigen kann. Zudem hat es den Dorstfeldern kürzlich auch öffentliche Anerkennung in Form des städt. Heimatpreises eingebracht: 58 % aller Endrunden-Stimmen konnte der Pulsschlag auf sich vereinigen, und sich so nicht nur Urkunde plus 7.500 € Preisgeld sichern, sondern auch die Qualifikation für den Landespreis, bei dem man jetzt gewissermaßen die Dortmunder Farben vertritt. Mehr noch: Auch die Preisstifter waren von den Dorstfelder Räumlichkeiten offenbar so sehr überzeugt, dass die Preisverleihung nun ab dem nächsten Jahr am Vogelpothsweg über die Bühne gehen wird.
*Gemeinsam isst man weniger allein

















