In diesem Jahr mussten die „Übergangsjacken“ für das Westparkfest aus dem Schrank geholt werden: Man kann eben nicht immer Glück haben! Von Sommerflair jedenfalls war insbesondere in der ersten Festival-Hälfte nicht viel zu spüren, auch wenn dem Publikum richtig heftige Regengüsse erspart blieben. Und so mussten Bollerwagen-Karawane am Vatertag ebenso wie die Zweivierteltakt-Fanbase beim Ska-Event manche Pfütze und manches matschige Stück Wiese umkurven.
Im Laufe der vier Tage aber stabilisierte sich die Lage zusehends, und beim Flohmarkt am Sonntag dann hatte das Event offenbar wieder ganz in die Spur zurückgefunden: Der Andrang war jedenfalls riesig, und die laufenden Meter angebotener Ware stellten mal wieder jeden City-Bummel in den Schatten. Der Schnäppchen-Faktor war hoch und wuchs für die ganz nervenstarken Besucher – Stichwort „alles hier rund um den Tisch nur noch 1 €“ – sogar noch kontinuierlich an.
Derweil mussten die Tänzer von „Lindypott“ zwar erst einmal die Tanzfläche sorgfältig säubern und trockenwischen, dann jedoch ließen auch sie sich nach und nach blicken.
Mit einem Snack aus dem reichhaltigen Streetfood-Angebot und dem ein oder anderen Kaffee ließ sich der Tag gut abrunden. Am Ende war das Westpark-Fest anno 2026 dann zwar kein Sommer-in-der Stadt-Spektakel. Gleichzeitig bewies sich aber, dass auch widrige Bedingungen diesem Event, das längst Teil der Dortmunder Freizeit-DNA ist, nicht den Stecker ziehen können.

















