Noch schnell die Kanten abgeklebt, dann steht in der Halle in Bövinghausen der letzte Arbeitsschritt an: Der historische Bagger der Modellreihe RH5, einstmals produziert bei „Orenstein & Koppel“ und bald möglicherweise Museumsstück, ist nahezu fertig restauriert. Alleine zurücklegen würde er den Weg zu seinem künftigen Standort nahe der A40 in Dorstfeld selbstverständlich nicht, denn seinen Motor musste er mittlerweile abgeben.
Ansonsten, hofft Uwe Kisker, kommt aktuell aber Bewegung in die Angelegenheit. Der Dorstfelder, vielen auch als Sport-Moderator oder Schlager-Impressario ein Begriff, war selbst viele Berufsjahre lang für das Traditionsunternehmen von der (heutigen) Caterpillarstraße tätig, das „die größten Hydraulik-Bagger der Welt“ herstellte, wie Kisker unterstreicht.
Die Idee, an exponierter Stelle mit einem Industrie-Denkmal an Dorstfelds Vergangenheit zu erinnern, treiben er und sein Kollege Franz-Josef Kitowski schon einige Jahre voran. Umgesetzt werden diese Pläne nun seit mehr als einem halben Jahr auf dem Gelände der Fa. Küchler im nahen Bövinghausen. Auch alle Gespräche mit der Autobahn GmbH sind unterdessen zu einem erfolgreichen Ende gebracht. Derweil steht allerdings die grundsätzliche politische Entscheidung über das Projekt noch aus, für seine Januar-Sitzung allerdings hat der Rat der Stadt die entsprechende Abstimmung auf die Tagesordnung genommen.
Danach, ist Uwe Kisker optimistisch, stehen alle Ampeln auf „Grün“. Für die ehrenamtlichen Restaurateure wiederum wäre damit die Arbeit noch nicht vorbei: Die Teildemontage des Oldtimers sowie der Transport und das Wieder-Zusammensetzen des Oldtimers an Ort und Stelle werden schon noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. Dies allerdings ist ein Luxusproblem – jetzt, wo endlich die Zielflagge in Sicht ist.

















