Kurz nach dem Jahreswechsel endete die Zeit des Leerstands in der Gastronomie der Dorstfelder „Glück Auf“-Gartenanlage am Hartweg. Darüber, dass auf die indische Küche von Surendran Jegatheeswaran ein Balkanrestaurant folgen würde, hatte der Gartenverein die Öffentlichkeit schon im Oktober informiert. Übernommen hat den Staffelstab Kadir Karci, der mitsamt seinem Team vorher seit 2018 das Restaurant „Lokrum“ in Dortmund-Sölderholz betrieben hatte. Dort allerdings stand bereits seit mehreren Jahren seitens der Grundstückeigentümer ein Verkauf des Hauses im Raum: Mehr Ungewissheit also, als der Küchenchef sich weiter zumuten wollte.
Am neuen Dorstfelder Standort sind derweil durch die Verpächter im Laufe der letzten Monate insbesondere im Terrassen- und Küchenbereich einige Modernisierungen vorgenommen worden. Auf der Karte wiederum finden sich unverzichtbare beliebte Klassiker wie z. B. Raznjici (gegrillter Fleischspieß) oder der „lustige Bosnjak“ (Rumpsteak nach Cordon-bleu-Art), aber auch etliche Fischgerichte und internationale Küche. Auch sind die Zeiten vorbei, in denen in Balkan-Restaurants nur Fleisch-Fans auf ihre Kosten kamen: Am Höhweg etwa lässt sich auch aus verschiedenen vegetarischen Gerichten wählen. Das originale Balkan-Flair garantiert bei alldem der Grill mit offener Flamme.
Geöffnet ist Kadir Karcis Lokalität einstweilen werktags von 17 bis 22 Uhr und sonntags von 12 bis 21 Uhr, lediglich montags nimmt man sich frei. „Wenn die Biergartensaison losgeht“, lässt der Chef wissen, „wollen wir aber freitags, samstags und sonntags ab 12 Uhr für die Gäste da sein. Auch eine kleine Eröffnungsfeier wird dann nachgeholt, aktuell befinden wir uns noch in der Einlaufphase.“
Einher geht das neue kulinarische Kapitel am Rande von Dorstfeld mit einer kleinen Namensänderung: „Balkan Royal“ lautet ab sofort der Zusatz auf Visiten- und Speisekarten. „Ich fühle mich rundum wohl hier und freue mich auf die anstehenden Aufgaben“, unterstreicht Kadir Karci und sendet zum Neustart noch einen ausdrücklichen Dank an all jene Gäste, die ihm am alten Standort in Sölderholz über Jahre die Treue gehalten haben.

















