Wie heißt es so schön? „Die Veranstaltung wurde gut angenommen.“ Kann man wohl sagen: Bei der 4. Dorstfelder Kleidertauschbörse im St. Barbara-Pfarrsaal standen die Gäste von Minute eins an buchstäblich Schlange, riss doch der Zustrom an Besuchern gar nicht mehr ab.
Aufseiten des Helferteams war also durchgehend „Ärmel aufkrempeln“ angesagt, denn leere Kleiderbügel – so der eigene Anspruch – sollte man im Pfarrsaal so selten wie möglich zu sehen bekommen. Stattdessen wurde, sobald ein Kleidungsstück eine neue Heimat gefunden hatte, direkt wieder aufgefüllt.
Auch an eine Umkleide war selbstverständlich gedacht worden, und mitgenommen werden konnte ohne Einschränkung alles, was man möchte. Bei allem Trubel blieb die Stimmung übrigens durchgehend prima, und das lag sicherlich auch daran, dass ein Besuch auf Dorstfelds Kleidertauschbörse sich immer auch ein bisschen anfühlt wie eine Stippvisite im Café. Und nicht nur bei Jacken, Hosen und Co., sondern auch bei Kaffee und Waffeln ließ der Nachschub über die komplette Öffnungszeit von 15 bis 17 Uhr nie nach. Insgesamt rund 210 Gäste, schätzt die Orga-Crew aus den Reihen von örtlicher kfd, youngcaritas, Begegnung VorOrt und dem Seniorenbüro Innenstadt-West, fanden sich diesmal an der Teutoburger Straße ein. Wobei das Wort „Besucher“ in die Irre führen würde, einmal mehr nämlich blieben beim Kleidertausch auf beiden Seiten der Verkaufstheke Männer echte Exoten.
Nach Dorstfeld zurückkehren wird das Erfolgs-Event das nächste Mal im April 2027. Im Haus der Vielfalt (Zur Vielfalt 21) allerdings wird schon am 2. September von 15 bis 17 Uhr wieder getauscht.

















