Argentinien wurde dank Maradona Fußball-Weltmeister, Bundeskanzler war selbstverständlich Helmut Kohl, und wer das Autoradio einschaltete, hörte mit einiger Wahrscheinlichkeit binnen Minuten „The Final Countdown“.
Eine Art Countdown gab’s zwar auch in Dorstfeld, an dessen Ende stand allerdings eine Gründung: Das Mütterzentrum nämlich machte vor wenigen Tagen sein viertes Lebensjahrzehnt komplett und feierte das mit etlichen Honoratior*innen.
Von Anfang an fungierte das Haus an der Hospitalstraße als gemeinnütziger Verein der Familienselbsthilfe und freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Längst ist aus der ambitionierten Neugründung ein gesellschaftlicher Player geworden, der sich in vielfacher Hinsicht aus dem Stadtbezirk und deutlich darüber hinaus gar nicht mehr wegdenken lässt. Auch durch seine Kindertagespflege-Vermittlung, auch durch sein Café mit angegliederter Betreuung des Nachwuchses im Kinderzimmer.
Zahlreiche weitere Projekte rund um die Themen Familie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden und werden im Mütterzentrum umgesetzt, an das sich – vorsichtigen Schätzungen zufolge – mittlerweile rund 10.000 Menschen jährlich wenden.
Zum Ehrentag fand sich nicht zuletzt Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt ein, außerdem mit Tanja Brückel auch die Mütterzentren-Landesgeschäftsführerin sowie mit Gunther Niermann Dortmunds „Chef“ des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Nicht allein er hob in seiner Laudatio den praktischen, pragmatischen und lösungsorientierten Ansatz der aktuell etwa 30-köpfigen Truppe hervor: „Egal, was das Mütterzentrum macht, es ist immer strikt an den Menschen ausgerichtet, nämlich sie zu beobachten, zuzuhören, zu fragen, zu analysieren, Impulse aufzunehmen und dann loszulegen, und wie!“
Was die besten Wünsche für die Zukunft des sozialen Ankerpunkts angeht, waren sich alle Festredner einig.
















