Welchen Stellenwert das Theodor-Fliedner-Heim hierzulande besitzt, macht schon die gleichnamige Stadtbahn-Haltestelle deutlich: Diese Ehre in Dortmund nicht allzu vielen Einrichtungen zuteil. Mit seinem Gründungsdatum stellt das Altenheim sogar das nahe Stadion Rote Erde und selbstverständlich bei weitem das vormalige Westfalenstadion in den Schatten.
Anfang September nun lud man daher zum 100-jährigen Jubiläum ein. Unterstützt wurde das Mitarbeitenden-Team am 8.9. von der Deutschen Bank, welche die Feierlichkeiten im Rahmen ihres „Social Days“ zum einen mit 800 € unterstützte und zum anderen mit einigen Ehrenamtlichen beim Aufbau, dem Eindecken der Tische und dem Ablauf der „Sause“ half.
Mit einem Infostand war der Seniorenbeirat des Stadtbezirks Innenstadt-West vertreten und beantwortete die Fragen und Anliegen von Senior*innen und Angehörigen. In den Grußworten traten vor allem die lange Tradition und das soziale Engagement des Hauses in den Vordergrund, welches seit mittlerweile einem Jahrhundert ein Synonym für Fürsorge und Miteinander ist – einst hervorgegangen aus einem „Feierabendhaus für alleinstehende und solche alte und schwache Personen, welche der Liebe und Fürsorge ihrer Angehörigen entbehren“, wie es in Unterlagen aus dem Jahre 1895 heißt.
Neben den offiziellen Ansprachen selbstverständlich kam auch das Feiern nicht zu kurz: Die Gäste konnten sich an diesem besonderen Tag über eine Menge leckeres Essen, eine fröhliche Atmosphäre und Live-Musik freuen.

















