Wer jetzt am Spielplatz an der Helmutstraße 25 vorbeikam, dürfte nicht schlecht gestaunt haben: Das große Spielgerät mit Hängebrücke, Herzstück des Spielplatzes in der Nachbarschaft, wurde abmontiert. Für viele Eltern und Kinder ein schmerzlicher Anblick – denn gerade dieses Gerät war über Jahre hinweg ein beliebter Treffpunkt und Garant für Abenteuer und Bewegung an der frischen Luft.
Auf Nachfrage vor Ort bei den Arbeitern des Garten- und Landschaftsbaus gab es nur eine knappe Antwort: Sie seien lediglich für den Abbau zuständig. Warum das Gerät entfernt wurde, ob es ersetzt wird und wie es um die Zukunft des Spielplatzes steht, bleibt bislang unklar.
Wir haben uns bei der Stadt Dortmund erkundigt:
“Das Spielgerät musste abgebaut werden, weil es in einem schlechten Zustand war und nicht ein weiteres Mal repariert werden konnte. Es stammte aus dem Jahr 2007 und war leider von einem holzzersetzenden Pilz betroffen”, so Stadtsprecherin Alexandra Schürmann. Weiter erklärt sie: “An mehreren Stellen sind auch morsche Stellen gefunden worden, außerdem war es bei Regen oder auch im Morgentau zuletzt leider recht rutschig. Kurz: Um zu verhindern, dass Kinder sich verletzen, musste das Gerät abgebaut werden.”
Was ist für den Spielplatz geplant?
“Selbstverständlich wird es einen Ersatz geben – aber zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht klar, ob es ein 1:1-Ersatz wird oder eine andere Lösung”, so die Pressereferentin.
Wann ist mit einer Erneuerung des Spielplatzes zu rechnen?
Dazu äußert sich Frau Schürmann: “Daher kann ich jetzt auch noch keinen Ausführungszeitraum nennen.”
Hundeklo ist ein No-go
Doch neben dem fehlenden Spielgerät gibt es weitere Kritikpunkte von Anwohnern. Wie einige von ihnen berichten, wird der Spielplatz immer wieder von Hundehaltern genutzt, die ihre Tiere dort frei laufen lassen – oftmals auch ohne darauf zu achten, dass die Hunde ihre Geschäfte nicht auf dem Rasen hinterlassen. Das führt nicht nur zu hygienischen Problemen, sondern beeinträchtigt auch die Nutzung durch Kinder, die dort spielen möchten. Vielleicht wird hier eine adäquate Lösung gefunden, um den Spielplatz klar als kinderfreundlichen Bereich abzugrenzen.
Die Worte von Frau Schürmann lassen hoffen, dass bald wieder fröhliches Kinderlachen über den Platz schallt. Denn ein Spielplatz ist mehr als nur ein Ort zum Spielen – er ist ein Ort der Begegnung, des sozialen Miteinanders und nicht zuletzt ein wichtiger Beitrag zur kindlichen Entwicklung.
Bleibt zu hoffen, dass die Stadt Dortmund hier zeitnah Klarheit schafft und mit einer Lösung aufwartet, die den Bedürfnissen der Familien gerecht wird. Dortmund steht für Lebensqualität und familienfreundliche Stadtentwicklung.

















