Ein farbenfrohes Zeichen für Nachhaltigkeit, Teilhabe und Gemeinschaft setzt das neue Wandbild im Dortmunder Unterbezirk Union: Im Rahmen des Projekts Straße der Vielfalt haben Kinder und Jugendliche gemeinsam mit dem Künstler Paul Manzey eine rund 120 Quadratmeter große Fassade gestaltet inspiriert von den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.
Das von die Urbanisten e. V. in Kooperation mit dem VMDO initiierte und von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderte Projekt begann mit einer zweitägigen Ideenwerkstatt. In einem kreativen und partizipativen Prozess entwickelten die jungen Teilnehmenden eigene Interpretationen der globalen Nachhaltigkeitsziele. Ihre Gedanken und Wünsche brachten sie in Zeichnungen, Collagen und sogar in einem kleinen Theaterstück zum Ausdruck.
Aus diesen vielfältigen Impulsen entstand in enger Zusammenarbeit mit Paul Manzey ein Entwurf, der Ende April in einem dreitägigen Malprozess auf die Wand im Herzen der Dortmunder Innenstadt-West übertragen wurde. Die Kinder- und Jugendlichen haben nicht nur über Themen wie Klimaschutz, Gleichberechtigung oder Bildung nachgedacht sie haben sie bildlich zum Leben erweckt, sagt Projektleiter David Kory von die Urbanisten e. V.
Die Umsetzung wurde dabei auch zu einem nachbarschaftlichen Gemeinschaftsprojekt: Anwohner*innen und Auszubildende der außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund griffen spontan zu Pinsel und Farbe und unterstützten die jungen Künstler*innen. So entstand ein lebendiges Wandbild, das nicht nur den Schriftzug Vielfalt trägt, sondern auch viele farbenfrohe Motive, die zum Nachdenken anregen und die Kraft gemeinschaftlichen Handelns zeigen.
Das Projekt Straße der Vielfalt zeigt eindrucksvoll, wie künstlerische Beteiligung, nachhaltige Bildung und soziale Vernetzung Hand in Hand gehen können mitten im Quartier.

















