Lokale Identität sowie die Gemeinschaft stärken und Menschen miteinander verbinden: Das möchte der 2020 erstmals vergebene Heimat-Preis sowohl in Dortmund wie auch anderswo in NRW. Im letzten Jahr sicherte sich der Verein Freundeskreis Fredenbaumpark mit 7500 € die höchste von drei Dotierungen.
Bei der zweiten Auflage erreichten das federführende Amt für Stadterneuerung mit 27 fast doppelt so viele Bewerbungen wie im Premierenjahr.
Nachdem eine Fachjury aus diesem Kreis die drei preiswürdigsten Projekte bestimmt hat, ist nun – wie im Vorjahr – die Bevölkerung aufgerufen, per Abstimmung ihren Spitzenreiter zu küren. Im Kreis der Drei, die sich je nach Stimmenanzahl/Platzierung über eine Förderung von 7500 €, 5000 € bzw. 2500 € freuen dürfen, tummelt sich diesmal auch eine Initiative aus der westlichen Innenstadt: Mit seinem Projekt INSIST (Interkulturelle Städtische Initiativen Stärken) möchte der das „Haus der Vielfalt“ betreibende VMDO „neue Verbindungen zwischen Menschen und Vereinen mit und ohne Migrationshintergrund knüpfen“. Gemeinsame Möglichkeiten der Zusammenarbeit werden auf unterschiedliche Art – in Einzelgesprächen, auf Vereinsmessen, auf Fortbildungen usw. – ausgelotet. In die Gemeinschaftsprojekte bringen schließlich alle Beteiligten ihre kulturellen Hintergründe mit ein. Auch die Verbesserung des Integrationsklimas möchte INSIST auf diesem Wege erreichen.
Beim Wettbewerb um die Heimat-Preis-Fördergelder geht das VMDO-Projekt gegen den „Verein zur Förderung der Heimatpflege e.V. Hörde“ sowie die Berghofer Initiative „Unsere Mitte Steigerturm e.V.“ ins Rennen.
Abgestimmt werden darf noch bis zum 4. Juli, zum entsprechenden Formular gelangt man im Netz über die Seite http://www.heimat.dortmund.de.

















