Nicht wenige Besucher dürften die DASA am Friedrich-Henkel-Weg als runde Sache empfinden. Auf die Eingangsrotunde aber trifft das bis auf weiteres nicht mehr zu. Eine massive und imposant hohe Mauer teilt den Rundbau seit wenigen Wochen direkt hinter der Eingangs-Drehtür in einen begehbaren und einen „versiegelten“ Teil. Die Ursache hierfür hat zwar nichts Geheimnisvolles, ist allerdings recht zeitintensiv: Im Laufe der nächsten Jahre werden die Dorstfelder ihren kompletten Gastrobereich entkernen und neu gestalten. Und da bei solch einer sich mitten im Gebäude vollziehenden Maßnahme ein gewisses Maß an Lärm und vor allem Dreck unausweichlich sind, spielt sich dieser Teil des DASA-Lebens nun bis auf Weiteres eben jenseits einer Trennmauer ab.
Etwa zwei Jahre Zeit hat das Museum für den Umbau veranschlagt, danach will man die Gäste in einer barrierefreien und besucherfreundlichen Gastronomie willkommen heißen. Die konnte man dem Publikum am Friedrich-Henkel-Weg bislang nie bieten, da das Haus nach den Worten von DASA-Pressesprecherin Monika Röttgen bei seiner Entstehung gar nicht als eine so regelmäßig und stark frequentierte Einrichtung konzipiert worden war.
Für die Übergangsphase werden zunächst ein Imbiss-Wagen im Innenhof und dann in einigen Wochen ein Gastro-Zelt an gleicher Stelle der Besucherschar dabei helfen, Hunger und Durst zu vertreiben. Auf eine Zwischenlösung greift die DASA allerdings nicht nur bei der Bewirtung zurück, liegen im Eingangsbereich doch auch die Kassen auf „verbotenem Terrain“. Tickets holt man sich in Dorstfeld daher in den kommenden Jahren am Kassencontainer auf dem Vorplatz. Bis dann eines schönen Tages die Mauer ihren Platz räumt und den Blick auf die neuen Möglichkeiten freigibt.

















