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Home CityWest

Warum „Rock am Ring“ für Erik Kremer plötzlich in Reichweite scheint

Dorstfelder Sänger nur noch einen Schritt von der ganz großen Bühne entfernt

von Wir in Dortmund (LM)
vor 5 Monaten
in CityWest, Dortmund
Lesezeit: 2 Minuten
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Erik Kremer im Dorstfelder „Heimstudio“, in dem die Rohaufnahmen seiner Songs entstehen.
(Foto: Wir in Dortmund)

Erik Kremer im Dorstfelder „Heimstudio“, in dem die Rohaufnahmen seiner Songs entstehen. (Foto: Wir in Dortmund)

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Die Tür zum Ruhm öffnet sich für Musiker ja – wenn überhaupt – oft nur unter großen Mühen und millimeterweise. Mit Glück und den entsprechenden Fähigkeiten geht ein Song im Netz viral oder wird von Radiosendern angeschoben. Und auch die renommierten Dinosaurier unter den Musik-Festivals spielen selbstverständlich nach wie vor eine wichtige Rolle für die Karriere: Wer hier als „Nachwuchs“- bzw. Newcomer-Band den Fuß in die Tür bekommt, zündet womöglich den Karriere-Turbo.

Womit wir bei Erik Kremer wären: Hobbyfußballer, städt. Angestellter und vor allem ambitionierter Musiker. Den 38-Jährigen zog es erst vor anderthalb Jahren von Dormagen nach Dorstfeld, Musik hingegen macht er schon viel länger. Eigentlich bereits seit Teenager-Tagen, doch ausgerechnet der leidenschaftliche Sänger fing sich mit 17 eine ernste Stimmband-Erkrankung ein, die dereinst binnen sechs Monaten fünf (!) operative Eingriffe nötig machten. Auch auf diesem Weg, zurück zu Gesundheit und einer belastbaren Kehle, ging es nur in Millimetern voran. 2016 dann fühlte Erik Kremer sich endlich fit genug für einen Neustart, den er mit Freunden als Sänger der gemeinsamen Heavy-Metal-Band vollzog.

Während der Pandemie wie alle anderen zum Zusehen und -hören verdammt, sang der Musik-Enthusiast im Heimstudio einen Schwung Cover-Songs ein, lud sie auf TikTok hoch – und konnte sich anschließend vor positivem Feedback kaum retten: Geboren war das musikalische Solo-Projekt „Kremer“, das sich ab sofort dem deutschsprachigen Rock verschrieb. Der Erfolg blieb dem Sänger treu – etwa 20 deutschlandweite Auftritte (vor allem) auf Festivals absolviert die Teilzeit-Formation inzwischen, und ihr Frontmann konnte es sich leisten, als städt. Angestellter in Teilzeit zu wechseln.

Kein Grund zum Klagen also, der ganz große Karriere-Knoten indes wartet noch aufs Platzen. Ändern könnte sich dies – wer weiß – noch im Laufe des Sommers. streckt „Kremer“ seine Fühler momentan doch nach dem Festival-Dino schlechthin aus: Dem Rock-am-Ring-Festival in der Eifel. Dessen Veranstalter startete nämlich vor einigen Wochen gemeinsam mit der Firma Brillux einen Band-Wettbewerb, bei dem den Gewinnern Bühnenpräsenz bei „RaR“ winkt. Und zwar nicht nur zehn Minuten lang in einem vergessenen Zelt, sondern gleich an allen drei Tagen. Erik Kremer bewarb sich und wurde von der Wettbewerbs-Jury als einer von bundesweit gerade einmal zwölf Bewerberinnen für Final-würdig erachtet. Diese zwölf Finalisten wetteifern ab sofort und noch bis zum 3. Mai um die Gunst des Publikums, wobei es letztlich allerdings nur eine(n) geben kann. Davon, dass er und seine Mitstreiter die Zuhörerschaft überzeugen könnten, ist der „Neu-Dortmunder“ ziemlich überzeugt. „Die Leute haben dafür bezahlt, die Bands zu hören – und unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass es sich für sie lohnt. Ich kann Musiker nicht verstehen, die „Dienst nach Vorschrift machen. Bei uns“, beschreibt Erik Kremer seinen Blickwinkel, „darf das Publikum immer 100% erwarten. Und das hört auch nicht auf, wenn wir runter von der Bühne sind. Sich zeit für die Fans zu nehmen und mit ihnen zu quatschen, ist für uns selbstverständlich.“ Dies beim hierzulande ultimativen Festival-Event unserer Tage machen zu können, davon ist „Kremer“ jetzt nur noch einen Schritt entfernt.

Und so setzt man die geballte Hoffnung in die Zuhörerschaft: Macht die in ausreichender Zahl bis zum 3. Mai an der richtigen Stelle ihr Kreuz, wird der Traum war. Und eine Dorstfelder Band hat die Tür zur ganz großen Bühne aufgestoßen.


Wer Erik Kremer unterstützen möchte, gelangt über diesen Link direkt zum Band-Contest.

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