Am 16. August fand der 27. Christopher Street Day in Dortmund statt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Queer, Loud, Proud – Zusammen gegen Rechts“. Um 13 Uhr startete die Parade am Nordausgang des Hauptbahnhofs. Zeitgleich begann auch der Fahrradkorso „Stadt für alle – Vielfalt auf jeder Strecke“ mit rund 1.000 Radfahrenden, die von der Kampstraße über die B1 fuhren. Der CSD-Aufzug mit etwa 2.100 Teilnehmenden zog durch die Innenstadt in Richtung Friedensplatz. Beide Züge trafen sich an der Kreuzung Ostentor zu einer gemeinsamen Zwischenkundgebung.
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Auf dem Friedensplatz feierten in der Spitze bis zu 3.000 Menschen. Dort präsentierten Vereine und Initiativen auf einer Info-Meile ihre Freizeit- und Beratungsangebote, ergänzt durch ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Redebeiträgen und Showacts. Gefeiert wurde bis 22 Uhr, bevor es mit einer großen Party im „Domicil“ weiterging.
Hinter dem Hauptbahnhof und entlang der Strecke versammelten sich hunderte Menschen aus der LSBTQIA+ Community, um gemeinsam für Vielfalt, Sichtbarkeit und Akzeptanz einzutreten. Organisiert wurde der Dortmunder CSD von SLADO e.V., dem Dachverband der lesbischen, schwulen, bisexuellen und transidenten Vereine und Initiativen in Dortmund. Anika Freytag, Mitglied im Vorstand des Vereins, betonte, wie wichtig in diesem Jahr das klare Statement gegen Rechtsextremismus gewesen sei. Da die Gewalttaten an der LGBTQIA+ Community zunähmen, sei es entscheidend, „nicht nur für die eigenen Rechte zu demonstrieren, sondern auch gegen Rechts“.
Sowohl die Parade als auch der Fahrradkorso verliefen laut Polizeiangaben vollkommen friedlich und störungsfrei. Längere Beeinträchtigungen im Straßenverkehr blieben trotz Sperrungen aus.

















