Was in Dortmund längst Kultstatus hat, bekommt nun eine Fortsetzung im Ruhrgebiet. Der Dortmunder Gastronom Charles Gardner eröffnet mit „The Railway“ seinen zweiten englischen Pub – diesmal im Essener Südviertel. Zuhause sein wird das neue Lokal im traditionsreichen Bahnhof Süd, dessen Umbau derzeit auf Hochtouren läuft. Die Eröffnung ist für den Sommer geplant.
Gardner ist in der Dortmunder Kneipenszene kein Unbekannter. Sein Pub The Londoner im Kreuzviertel hat sich in den vergangenen drei Jahren zu einer festen Institution entwickelt. Rund 30 Biere vom Fass, Fußballübertragungen, Live-Musik, Bingo- und Quizabende sorgen regelmäßig für volle Tische. Dass das Konzept aufgeht, zeigen nicht nur volle Abende, sondern auch überregionale Aufmerksamkeit: Die Leserinnen und Leser der Ruhr Nachrichten wählten den Pub zur beliebtesten Kneipe Dortmunds. Während der Heim-EM 2024 sendete sogar BBC Radio 5 Live eine Morning-Show live aus dem Kreuzviertel, auch ProSieben nutzte das Pub-Ambiente für ein Presse-Screening.
Dieses Erfolgsrezept soll nun auch in Essen funktionieren. Mit „The Railway“ entsteht ein neuer Treffpunkt für Fans britischer Pubkultur. Das Konzept bleibt bewusst nah am Dortmunder Vorbild: authentisches Ambiente, familiäre Atmosphäre und ein abwechslungsreiches Programm von Pubquiz über Konzerte bis hin zu Public Viewing. Neu ist das kulinarische Angebot: In Essen wird erstmals klassisches britisches Pub-Essen serviert, inklusive Fish’n’Chips.
Platz gibt es reichlich. Rund 200 Gäste finden im Innenraum Platz, weitere 200 im großzügigen Biergarten. Die operative Leitung vor Ort übernimmt Konstantin Henke, während Charles Gardner weiterhin in Dortmund ansässig bleibt und beide Pubs parallel führt. Künftig stehen The Railway und The Londoner gemeinsam für britisches Lebensgefühl im Ruhrgebiet. Gardner selbst blickt mit großer Vorfreude auf das neue Projekt. Essen habe enormes Potenzial, und der Bahnhof Süd sei für viele Menschen ein Ort mit Geschichte und besonderem Charme. Ihm neues Leben einzuhauchen – mit guter Stimmung, britischer Pub-Kultur und einer lebendigen Community – sei für ihn eine echte Herzensangelegenheit.


















