Am 14. September findet in Dortmund die Kommunalwahl statt – und mit ihr die Wahl der Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters. Als die vier stärksten Fraktionen im aktuellen Stadtrat nehmen wir in diesen Wochen die SPD, Bündnis 90/Die Grünen, die CDU, und die Linke+ in den Blick, in zufälliger Reihenfolge. Den Anfang macht in unserer kleinen Reihe Katrin Lögering als Grüne OB-Kandidatin.
1. Das wichtigste Thema
Für Katrin Lögering stehen Stadtentwicklungsmaßnahmen im Fokus. Dabei nimmt sie einerseits die Stadtteilzentren in den Blick. Andererseits brennt sie jedoch auch für den Umbau der Kampstraße, der sich aktuell erneut in der Planung befindet. Stets legt sie dabei Wert auf eine Steigerung der Lebensqualität in der Stadt.
2. Der Dortmunder Wohnungsmarkt
Die neu gegründete Stadtentwicklungsgesellschaft treibt den kommunalen Wohnungsbau voran, was Katrin Lögering explizit unterstützt. Darüber hinaus hält sie es für wesentlich, kreative Lösungen im Bereich der Wohnungspolitik zu finden. Dazu gehören der Umbau und die Umwidmung von Geschäftsgebäuden, kommunalen Immobilien und anderen Leerständen.
3. Die Kinderbetreuung in Kita und OGS
Ein besonderes Problem sieht Katrin Lögering für Frauen, die wegen fehlender Kitaplätze oder fehlender Randzeitenbetreuung nicht oder nur in Teilzeit arbeiten können. Daher hält sie den Ausbau von Kitaplätzen für wesentlich. Den Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz unterstützt sie ausdrücklich, sieht aber hier eine Verantwortung beim Land, das den Rechtsanspruch geschaffen hat. Zusätzlich braucht es aus ihrer Sicht einen kommunalen Qulitätsrahmen für die Kinderbetreuung.
4. Der Drogenkonsumraum
Katrin Lögering glaubt nicht daran, dass ein perfekter Standort für einen weiteren Drogenkonsumraum existiert. Vielmehr geht es ihr darum, die Belastungen gerecht in der Stadt zu verteilen. Vor diesem Hintergrund unterstützt sie den Interimsstandort an der Rheinischen Straße und möchte den Standort am Grafenhof beibehalten, weil ein Drogenkonsumraum dort gebraucht werde, wo sich die betroffenen Menschen aufhalten. Darüber hinaus braucht es aus ihrer Sicht einen weiteren größeren Standort für den Drogenkonsumraum in Verbindung mit einem umfassenden Beteiligungsprozess.
5. Eine Grüne OB-Kandidatin und die Wirtschaft
Katrin Lögering sieht keinen Konflikt zwischen ihren Zielen als Grüne und der Dortmunder Wirtschaft. Vielmehr gehe es darum, Wirtschaft und Klima- und Umweltschutz miteinander unter einen Hut zu bringen. Einen ersten Schritt stellen dafür aus ihrer Perspektive die in den Unternehmen eingeführten Gemeinwohlbilanzen dar. Allgemein aber sieht sie eine große Vielfalt in der Dortmunder Wirtschaft und daraus folgend sehr unterschiedliche Positionen in Bezug auf ökologisches Wirtschaften.
6. Katrin Lögering als Oberbürgermeisterin
Als Oberbürgermeisterin möchte Katrin Lögering sich für die Entwicklung einer lebenswerten Stadt einsetzen. Dazu gehört es für sie vor allem, die angestoßenen Stadtentwicklungsprojekte konsequent umzusetzen und weitere Maßnahmen zu planen. Ziel soll es dabei sein, das alltägliche Leben zu erleichtern und in Dortmund dem Klimawandel zu begegnen.
















