Am 14. September findet in Dortmund die Kommunalwahl statt – und mit ihr die Wahl der Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters. Als die vier stärksten Fraktionen im aktuellen Stadtrat nehmen wir in diesen Wochen die SPD, Bündnis 90/Die Grünen, die CDU, und die Linke+ in den Blick, in zufälliger Reihenfolge. Weiter geht es mit dem Interview mit Thomas Westphal als OB-Kandidat.
1. Das wichtigste Thema
Für Thomas Westphal steht das Thema Wohnungsbau an erster Stelle.
2. Der Dortmunder Wohnungsmarkt
Gerade für Familien muss bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Jedes Jahr sollten laut Westphal mindestens 2.000 Wohnungen gebaut werden. Ein erster Schritt in die richtige Richtung sei dafür die bereits bestehende stadteigene Wohnungsbaugesellschaft. Daran soll weiter festgehalten werden.
3. Die Kinderbetreuung in Kita und OGS
Die in Dortmund unter Druck geratenen Familien sollen dringend entlastet werden, vor allem auch beim Thema Kitaplätze. Dafür wurden die Bautätigkeiten für Kitas und auch Schulen bereits erhöht, daran will Thomas Westphal festhalten. Das Baugenehmigungsverfahren soll weiterhin effizienter werden. Kostenlose Kita- und OGS-Plätze sollen im nächsten Haushalt fest verankert werden.
4. Der Drogenkonsumraum
Für den Standort des Drogenkonsumraums sollen weiterhin Alternativen gesucht werden. Trotzdem ist Westphal der Auffassung, dass es ohne Drogenkonsumräume nicht funktioniert und die gesamte Situation deutlich problematischer wäre, wenn es diese Orte nicht gäbe. Mehrere Standorte zu schaffen soll die Last von dem bestehenden Konsumraum nehmen. Den einen „perfekten“ Standort gibt es seiner Meinung nach nicht.
5. Thomas Westphal und die Stadtverwaltung
Die Vorwürfe gegen ihn empfindet er als persönlich diffamierend. Er ist mit der Zusammenarbeit mit der Verwaltung sehr zufrieden. Das Verhältnis sei von beiden Seiten sehr kameradschaftlich und kollegial, so der amtierende Oberbürgermeister. Dortmund habe eine große Verwaltung, die in den letzten Jahren schon viele Krisen überstanden habe. Genauso soll die Zusammenarbeit in einer weiteren Amtsperiode weitergehen.
6. Thomas Westphal als Oberbürgermeister
Thomas Westphal empfindet seine fünfjährige Erfahrung als Oberbürgermeister als großen Vorteil, dessen sich auch die Bürger*innen Dortmunds bewusst seien. Auch seine ehemalige Position in der Wirtschaftsförderung trägt dazu bei. Er kennt die Stadt wie kein zweiter, da ist er sich sicher.
















