Am 14. September findet in Dortmund die Kommunalwahl statt – und mit ihr die Wahl der Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters. Als die vier stärksten Fraktionen im aktuellen Stadtrat nehmen wir in diesen Wochen die SPD, Bündnis 90/Die Grünen, die CDU, und die Linke+ in den Blick, in zufälliger Reihenfolge. Nach Kandidatin Katrin Lögering folgt Alexander Omar Kalouti als OB-Kandidat.
1. Das wichtigste Thema
Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung die drei großen Säulen für eine funktionierende Stadt, so sieht es Alexander Kalouti. Vor allem das Thema Sicherheit und die Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger Dortmunds steht für ihn im Fokus. Im Einklang mit der Mobilitätswende müsse auch die Frage nach der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr und in der gesamten Innenstadt geklärt werden. Eine lebenswerte und attraktive Stadt ist das Ziel.
2. Der Dortmunder Wohnungsmarkt
Retrospektiv wurde aus Sicht Kaloutis die letzten fünf Jahre zu wenig gebaut. Die neu gegründete Stadtentwicklungsgesellschaft treibt den kommunalen Wohnungsbau voran, was er grundsätzlich unterstützt. Es brauche aber auch private Unternehmen und Flächen für langfristige Investitionen. Der Fokus beim Thema wohnen sollte wieder mehr auf die Wünsche der Menschen gesetzt werden, wobei die Stadt alles anbieten soll was der Wohnungsmarkt hergibt – Mehrfamilien und Einfamilienhäuser. Effizienter und schneller muss es dafür seiner Meinung nach bei Baugenehmigungsverfahren werden.
3. Die Kinderbetreuung in Kita und OGS
Beim Bauen von Kitas wurde in den letzten Jahren aus seiner Sicht zu wenig unternommen. Der Mangel an Kita und OGS-Plätzen, verstärkt durch Zuwanderung, bedarf eine strukturelle Anpassung. Mehr investieren sollte man seiner Meinung nach aber nicht nur in Kindertagesstätten sondern vor allem auch in Schulen.
4. Der Drogenkonsumraum
Weitere Standorte für Drogenkonsumräume sollten laut dem Kandidaten verhindert werden. Sie weiter auszubauen würde das eigentliche Problem des öffentlichen Drogenkonsums überschatten. Sein Vorschlag: Reduktion von öffentlichem Drogenkonsum und „richtige“ Sozialpolitik. Verstärkte Sozialarbeit für Drogenabhängige soll durch mehr Streetworker*innen intensiviert werden. Außerdem sollte der temporäre Konsumraum an der Rheinischen Straße aufgelöst werden und ein neuer an der Treibstraße in der Nähe des Bahnhofes, aber entfernt von Anwohner*innen installiert werden.
5. Der CDU OB-Kandidat und die Sozialpolitik
Eine Skepsis gegenüber einem CDU OB-Kandidaten in Hinblick auf seine sozialpolitischen Bemühungen zu haben, sieht Alexander Kalouti als eine immer schon da gewesene Fehlinterpretation der Partei. Als einzige Volkspartei decke die CDU nicht nur eine große Bandbreite an Themen ab, auch hatte die CDU in seiner gesamten Laufbahn immer starke Sozialpolitiker*innen an der Spitze gehabt. Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik ist nach Kaloutis Vorstellung vereinbar – es geht ihm dabei vor allem darum die Menschen zu befähigen ihr eigenes Leben selbstständig zu gestalten.
6. Alexander Kalouti als Oberbürgermeister
Dortmund braucht einen Neustart, da ist sich der Kandidat sicher. Dabei steht für ihn die Zukunftsfähigkeit und das schützen der aktuell herausgeforderten Demokratie des Landes, aber auch der Stadt Dortmund an erster Stelle. Gemeinsam mit allen Akteuren aus Politik und Verwaltung will er mit einem weitsichtigen, mutigen Blick die Stadt neu aufstellen.
















