• Werbung
  • Gewinnspiele
  • Kontakt
Dienstag, 12. Mai 2026
Wir in Dortmund
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • Citywest
  • Huckarde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstr.
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos
Wir in Dortmund
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • Citywest
  • Huckarde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstr.
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
Wir in Dortmund
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
Home Dortmund

Ein etwas anderes Denkmal für die Hexenverfolgung

Audiowalk „transitory monument“ auf dem Hansaplatz bietet alternative Form des Gedenkens

von Wir in Dortmund (SK)
vor 2 Jahren
in Dortmund, Kunst & Kultur
Lesezeit: 2 Minuten
A A
Die Audiowalk-Performance „transitory monument“ am Hansaplatz in Dortmund verknüpft die Hexenverfolgung von 1595 mit feministischen Perspektiven und schafft durch Schauspiel und Hörspiel ein temporäres Denkmal. (© Gabi Mielich)

Die Audiowalk-Performance „transitory monument“ am Hansaplatz in Dortmund verknüpft die Hexenverfolgung von 1595 mit feministischen Perspektiven und schafft durch Schauspiel und Hörspiel ein temporäres Denkmal. (© Gabi Mielich)

15
GETEILT
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Whatsapp teilen

Auch in Dortmund wurden im Mittelalter Frauen als Hexen verfolgt. In einem kombinierten Schau- und Hörspiel kann man bei drei Aufführungen Ende August auf dem Hansaplatz erleben, wie einem historischen Ereignis aus feministischer Perspektive ein temporäres Denkmal gesetzt wird.

Dortmund, 1595: Mümmel Elsken wird beschuldigt, eine Hexe zu sein und den Tod des Knechts Mangelmann verursacht zu haben. Man vermutet, dass sie zudem mit ihrem bösen Blick eine Kuh entmilcht oder den Tod von Kindern herbeigeführt haben könnte. Vielleicht hat sie auch einer Frau Verhütungsmittel gegeben. Verfolgt von den Stadtknechten, flieht Mümmel in den Kirchhörder Wald. Wird sie der Verbrennung auf dem Scheiterhaufen entkommen?

Eine szenische Doku-Fiction am Hansaplatz
Die Audiowalk-Performance „transitory monument“ auf dem Hansaplatz verknüpft die lokale Geschichte der Dortmunder Hexenverfolgung mit einer feministischen Perspektive auf die europäische Hexenverfolgung. In einer Mischung aus Schauspiel, Physical Theatre und Hörspiel präsentieren die Autorin, Performerin und Regisseurin Nicola Schubert und die Szenografin Theresa Mielich eine eigens für diese Performance geschriebene szenische Doku-Fiction. Produziert wurde sie vom Sounddesigner-Duo Timecode audio. Das Publikum erhält Funk-Kopfhörer und begleitet die Performerin über den Hansaplatz bis zur Reinoldikirche.

Ein temporäres Denkmal als künstlerisches Statement
Das Konzept der Performance versteht sich als ein temporäres Denkmal. Die Idee stammt von der Dortmunder Geschichtswerkstatt, die sich über zwanzig Jahre lang für ein „Hexendenkmal“ innerhalb der Innenstadt eingesetzt hat. Die Performance bietet eine alternative Form des Gedenkens, bei der die Erinnerungsstütze nicht aus festem Material, sondern aus dem flüchtigen Medium Theater und Performance besteht.

Zeitgenössische Einordnungen und historische Kontinuitäten
Die Geschichte von Mümmel Elsken, der „letzten Hörder Hexe“, wird durch historische und aktuelle Bezüge zu geschlechterbezogener Diskriminierung, Femiziden und Diskursen über Schwangerschaftsabbrüche ergänzt. Eine Quelle hierfür ist unter anderem die Veröffentlichung „Lebendig verbrannt vor den Toren der Stadt. Dortmunder Hexen und ihre Mörder“ der Dortmunder Geschichtswerkstatt. Gegen Ende der Performance wird ein Interview mit Susanne Meyer von der Geschichtswerkstatt eingespielt, das die künstlerische Arbeit dokumentarisch abrundet und die wichtige Vereinsarbeit würdigt.

Aufführungen und Tickets
Die ersten Aufführungen des Projekts gab es bereits 2022 statt, gefördert vom experimentier.labor von .dott und dem NRW Landesbüro für Freie Darstellende Künste. Dank des Ressorts „Kunst im öffentlichen Raum“ der Stadt Dortmund und des Stadtbezirksmarketings Innenstadt-West ist eine erneute Aufführung möglich.

Termine der diesjährigen Aufführungen: 

29. August, 20:30 Uhr
30. August, 19 Uhr
31. August, 19 Uhr
Tickets sind erhältlich unter https://rausgegangen.de/events/transitory-monument-0

Trailer:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Team:

Konzept/Text/Regie/Performance: Nicola Schubert

Ausstattung: Theresa Mielich

Co-Regie: Karoline Stegemann

Komposition: Chiara Strickland

Soundbearbeitung: Timecode audio (Henric Schleiner und Henning Großmann)

Sprecher:innen: Felix Breuel, Olga Prokot, Nicola Schubert, Karoline Stegemann

Über die Beteiligten:

Nicola Schubert: Geboren in Dortmund, studierte Theater- und Medienwissenschaft in Bochum sowie Schauspiel an der HfMDK Frankfurt am Main. Sie arbeitet als Schauspielerin, Performerin, Autorin und Regisseurin. Seit 2021 liegt ihr Fokus auf eigenen Projekten, die ortsspezifische Auseinandersetzungen mit gesellschaftspolitischen, historischen und feministischen Themen beinhalten.

Theresa Mielich: Bühnen- und Kostümbildnerin im Bereich Theater und Film, studierte Modedesign in Berlin und London. Sie arbeitete an zahlreichen renommierten Theatern und hat sich auf ortsspezifische Performances spezialisiert. Seit 2014 ist sie freischaffend tätig

Teilen6Tweet4senden

Weitere Artikel

Magnus Niemöller übernimmt im Sommer das Traineramt beim ASC 09 Dortmund. (Foto: Wir in Dortmund)
Aplerbeck

Zukünftiger ASC-Trainer Magnus Niemöller: „Struktur schafft Kultur“

vor 2 Minuten
Felix Moritz (links) und Carlo Raphael führen die Bergmann Brauerei seit April gemeinsam. Mit dem Generationswechsel setzt das Dortmunder Unternehmen auf Kontinuität, neue Ideen und eine starke lokale Verwurzelung. (Foto: Wir in Dortmund)
Hörde

Bergmann Brauerei vollzieht Generationswechsel

vor 37 Minuten
Dyllong und Östreich starten im Sommer ein neues Gastro-Konzept. (Foto: Daniel Östreich Marketing & Event)
Dortmund

Beachclub-Feeling am Hafenbecken: Michael Dyllong eröffnet die Open Air Kitchen

vor 57 Minuten
(Symbolfoto: Wir in Dortmund)
CityWest

Mit dem Auto seines Opas: Betrunkener 17-Jähriger verursacht Unfall in Dortmund-Dorstfeld

vor 1 Stunde
Foto: well:fair
CityWest

Benefizkonzert für well:fair: 11.875,90 Euro Spendenerlös übergeben

vor 2 Stunden
Am Wochenende war in der Dortmunder Innenstadt volles Programm angesagt (Fotos: Stephan Schütze)
Dortmund

So war DORTBUNT 2026

vor 2 Stunden
Weitere Artikel laden

Beliebte Artikel

  • Das Organisationsteam freut sich auf zahlreiche Besucher. (Foto: Wir in Dortmund)

    Wodanstraßenfest 2026 bringt frischen Schwung nach Nette

    558 teilen
    Teilen 223 Tweet 140
  • Vorfreude auf Mengeder Feierabendmarkt steigt

    342 teilen
    Teilen 137 Tweet 86
  • Pflanzen, Streetfood und Kreativmarkt: Frühlingsfest in Hörde

    212 teilen
    Teilen 85 Tweet 53
  • Familientag im Rodenbergpark geht in die neunte Runde

    185 teilen
    Teilen 74 Tweet 46
  • Dortmund richtet erste Fahrradzone ein

    184 teilen
    Teilen 74 Tweet 46
  • „Hombruch Unplugged“ startet im Mai

    307 teilen
    Teilen 123 Tweet 77

Stadtmagazine
Wir in Dortmund

Arminiusstraße 1
44149 Dortmund

GESCHÄFTSZEITEN
Mo – Fr: 09:00 – 18:00 Uhr

  • 0231 427808-0
  • E-Mail senden
  • WhatsApp senden

Aktuelle Videos

Video läuft

cargovibe baut digitalen Co-Piloten für Europas Lkw-Fahrer

Philipp und seine Partner Leon und Michel sind die Gründer von cargovibe. Gemeinsam wollen sie mit einer App den Alltag von Lkw-Fahrern vereinfachen. (Foto: Wir in Dortmund)

cargovibe baut digitalen Co-Piloten für Europas Lkw-Fahrer

Dortmund
Es heißt wieder: Spiel doch!

Es heißt wieder: Spiel doch!

Dortmund
Bei der Pressekonferenz im Mercedes Autohaus Jürgens, gab es für Veranstalter, Sponsoren und Gastronomen einen ersten Einblick ins Programmheft 2026. (Foto: Wir in Dortmund)

Dortmund à la carte 2026

Dortmund
Fari möchte einen Calisthenics-Park

Fari möchte einen Calisthenics-Park

CityWest
Seit 100 Jahren geht es hier hoch hinaus und das wurde ordentlich gefeiert (Fotos: Wir in Dortmund)

100 Jahre über den Wolken

Hellweg & Kaiserstraße
Sebastian Bertram (li.) fährt im Sommer sein längstes Rennen. Sein Team rund um Michael Salmen unterstützen ihn dabei (Foto: Wir in Dortmund).

Das Rennen ihres Lebens

Hellweg & Kaiserstraße
Neuer IHK-Präsident im Gespräch

Neuer IHK-Präsident im Gespräch

Dortmund
wailand bei start2grow (Foto: Andreas Buck)

Wailand belegt 3. Platz bei start2grow

Dortmund
Die Kirmes freDolino geht in eine neue Runde. Ab dem 28.03 bis zum 14.03 heißt es wieder: „Nochmal frei sein, nochmal dabei sein" auf dem Festplatz an der Eberstraße. (Archivfoto: Wir in Dortmund)

FreDOlino 2026 hält neue Highlights bereit

Dortmund
Transparenz, moderne Technik und persönliche Gespräche standen im Mittelpunkt eines gut besuchten Aktionstags. (Foto: Wir in Dortmund)

Darm-OPs per Roboter – Einblicke in moderne Medizin

Hörde

Aktuelle Ausgaben

Facebook Instagram Youtube
Gewinnspiele • Jobs • Kontakt • Datenschutz • Impressum
Copyright © 2026 WIR IN DORTMUND | Magazin • Online • Video. Alle Rechte vorbehalten.
Keine Artikel
Alle Suchergebnisse anzeigen
  • Dortmund
    • Alle Nachrichten
    • Auto & Mobilität
    • Fußball
    • Gesundheit
    • Kunst & Kultur
    • Politik
    • Recht & Steuern
    • Sport
    • Wirtschaft & Technik
  • CityWest
  • Huckarde & Kirchlinde
  • Mengede
  • Lüdo
  • Hellweg & Kaiserstraße
  • Hörde
  • Hombruch
  • Aplerbeck
  • Videos

  • Werbung
  • Gewinnspiele
  • Kontakt

Copyright © 2024 WIR IN DORTMUND | MAGAZIN • ONLINE • VIDEO