Mitten in der Dortmunder City nimmt ein neues Kapitel immer mehr Gestalt an: Das ehemalige Elektronikfachgeschäft Conrad an der Kampstraße wird seit zwei Jahren umfangreich umgebaut und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem gastronomischen Anziehungspunkt mit deutlicher asiatischer Prägung. Nachdem dort letztes Jahr der Asia-Supermarkt „go asia“ eröffnet hatte, kündigten sich weitere Konzepte an, die etwas auf sich warten lassen.
Gut sichtbar ist das künftige Restaurant seit dem Abbau der Baugerüste, die zuletzt noch die Westenhellweg-Fassade und den Verbindungsweg Weddepoth verdeckt hatten. Damit gibt das Gebäude seinen Blick auf die neue Klinkerfassade frei, die das sanierte Haus nun zeigt.
Aus Münster nach Dortmund
Die Marke „Umami“ stammt aus Münster, wo die Kette bereits drei Standorte betreibt. Für Dortmund plant das Unternehmen am Westenhellweg 92 ein Konzept aus frisch zubereiteten, individuell zusammenstellbaren Bowls – mit verschiedenen Bases, Proteinen, frischen Zutaten, Saucen und Toppings. Ergänzend dazu sollen auch die bekannten Umami-Bowl-Kreationen angeboten werden. Im Innenbereich sollen 20 bis 30 Gäste Platz finden. Das Konzept richtet sich besonders an Berufstätige, Studierende, Pendler und Innenstadtbesucher. Für Umami ist Dortmund der erste Standort außerhalb Münsters und damit nach eigenen Angaben ein besonderer Schritt für das Unternehmen.
Eröffnung hängt an Behörde
Einen konkreten Eröffnungstermin nennt „Umami Bowl“ für die Dortmunder Filiale bislang nicht. Ursprünglich war die Eröffnung für Anfang des Jahres geplant, später dann für Juni. Nun peilt das Unternehmen den September an – allerdings mit einem Vorbehalt: Man warte noch auf die endgültige Gaststättenerlaubnis der Stadt Dortmund.
Wie Geschäftsführer David Chen auf Anfrage mitteilt, seien die erforderlichen Unterlagen für den Inhaber bereits vollständig eingereicht worden. Im weiteren Verlauf habe die Behörde jedoch zusätzliche Dokumente der Ehefrau angefordert. Diese seien zwar bereits beantragt, die Stadt habe jedoch eine Bearbeitungszeit von etwa vier bis sechs Wochen in Aussicht gestellt. Man stehe deshalb mit der Stadt in Kontakt und habe auch angefragt, ob eine Zwischenlösung beziehungsweise eine vorläufige Erlaubnis möglich sei, damit früher eröffnet werden könne.
Die Vorbereitungen vor Ort seien derweil weit fortgeschritten, das Team stehe grundsätzlich bereit. „Wir hoffen daher sehr, dass wir die noch offenen behördlichen Punkte zeitnah klären können und im September unsere ersten Gäste in Dortmund begrüßen dürfen“, so Chen. Sobald der genaue Eröffnungstermin feststehe, werde dieser bekanntgegeben.

















