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Home Dortmund Fußball

“Empathie ist unerlässlich”

Marco Stiepermanns Trainerdebüt übertrifft die Erwartungen

von Wir in Dortmund (LM)
vor 2 Jahren
in Fußball, Aplerbeck
Lesezeit: 5 Minuten
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Für Marco Stiepermann läuft's aktuell auf und neben dem Platz rund. Dem ASC bleibt er einstweilen in beiden Funktionen erhalten.
(Fotos: Stephan Schuetze / Wir in Dortmund)

Für Marco Stiepermann läuft's aktuell auf und neben dem Platz rund. Dem ASC bleibt er einstweilen in beiden Funktionen erhalten. (Fotos: Stephan Schuetze / Wir in Dortmund)

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Zweiter Tabellenplatz mit einem der kleinsten Etats der Liga: Wie sollten sie beim ASC Dortmund mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein?

Dabei war man keineswegs ganz ohne Risiko in die Spielzeit gegangen. Nicht nur, weil ein Trainerwechsel eben immer Unsicherheiten birgt. Zudem hat Aplerbecks neuer Coach Marco Stiepermann zwar eine bemerkenswerte sportliche Vita inklusive BVB-Bundesliga- und Premier-League-Einsätzen, trat seinen Job aber ohne jegliche Erfahrung als Trainer an. Nach 17 absolvierten Oberliga-Spielen indes scheint es, als habe die Vereinsverantwortlichen ihr „Näschen“ nicht getrogen. Im Gespräch mit unserer Redaktion zog der ASC-Übungsleiter Bilanz und gab ein wenig Einblick in eigene Pläne und Ziele des Vereins.

REDAKTION: Zum Einstieg mal die Frage: Du bist ja ein „Dortmunder Junge“ – in welchem Stadtteil bist du aufgewachsen und bei welchem Verein liegen deine sportlichen Wurzeln?

MARCO STIEPERMANN: Geboren bin ich in Hörde, aber tatsächlich habe ich bereits mit sieben Jahren beim BVB losgelegt, nachdem man mich sozusagen auf dem Bolzplatz entdeckt hat. Es gab also keinen Verein vorher.

REDAKTION: Seit wann hattest du den Plan, auf die Trainerbank zu wechseln?

MARCO STIEPERMANN: Ich wusste eigentlich schon immer, dass ich irgendwann mal als Trainer fungieren will. Richtig konkret wurde das dann aber in meinem Jahr beim SC Paderborn [Saison 2021/’22, die Red.], als mir klar wurde, dass ich meine Profilaufbahn als Spieler gerne würde abschließen wollen. Und gleichzeitig wurde mir bewusst: Eigentlich hast du inzwischen das Alter, um ein Team zu trainieren und bist aufgrund eigener Erfahrung dem einen oder anderen Gleichaltrigen vielleicht schon voraus.

REDAKTION: Heißt das, du orientierst dich in deinem neuen Job durchaus auch an Vorbildern aus deiner eigenen Spielerkarriere?

MARCO STIEPERMANN: Konkrete Vorbilder bzw. einen „Mentor“ gibt es eigentlich nicht. Aber ich konnte im Laufe der Jahre eben sowohl viele positive Erlebnisse mitnehmen als auch solche, bei denen ich gedacht habe: „Gut, das muss ich nicht kopieren.“
Von meinen vier Jahren in Norwich und der Zeit mit Kloppo habe ich sicherlich das meiste Positive mitgenommen.

REDAKTION: Was macht denn aus deiner Sicht unter dem Strich einen guten Trainer aus, und was ist womöglich überschätzt?

MARCO STIEPERMANN: Wichtig ist m. E. einzusehen, dass man als Trainer alleine nichts schaffen kann – ich glaube nicht, dass es irgendeinen Coach auf der Welt gibt, der alle wichtigen Eigenschaften komplett abdeckt: Man braucht also ein gutes Team! Als Spieler weiß ich zum Glück auch, wie Spieler ticken, denn dieses Gefühl, diese Empathie ist meiner Meinung nach unerlässlich. Wenn du die nicht besitzt, wirst du als Trainer nicht allzu weit kommen. Es gibt keinen Spieler, der Höchstleistungen abliefert, wenn dieses Vertrauen fehlt.

REDAKTION: Und wie gut lässt sich das, was du in der aktiven Laufbahn in Premier League und Bundesliga spieltaktisch mitnehmen konntest, in der Oberliga überhaupt anwenden?

MARCO STIEPERMANN: Ich glaube, ab der Oberliga funktioniert das. Wir haben sehr viele Jungs, die schon über Jahre in den Nachwuchsleistungszentren des BVB, von Bochum, Schalke usw. gespielt und sich dort taktisch vieles angeeignet haben, dementsprechend bringen sie in der Hinsicht einiges mit. Der Unterschied ist eher, dass man technisch sauberer spielt, je höher es geht, und dass die Athletik immer wichtiger wird.

REDAKTION: Bestehen eigentlich noch Kontakte aus der eigenen schwarzgelben Vergangenheit, sieht man den einen oder anderen noch?

MARCO STIEPERMANN: „Sehen“ weniger, viele wohnen ja inzwischen ganz woanders. Eher antwortet man sich auf Instagram mal gegenseitig auf Stories oder sieht sich den WhatsApp-Status an. Kontakt gibt’s also schon noch – in erster Linie natürlich zu den Jungs, die ungefähr in meinem Alter sind.

REDAKTION: Hat Marco Stiepermann auf dem Rasen ein Lieblingsspielsystem?

MARCO STIEPERMANN: Hinsichtlich des Spielsystems bin ich flexibel, aber meine Philosophie ist schon die des Ballbesitzfußballs: Also viel hinten rausspielen und den Gegner in die eigene Hälfte zwingen. Ob ich mit Vierer- oder Fünferkette agiere, ist dabei erstmal nicht relevant – wichtig ist stattdessen, dass die Jungs verstehen, was wir wollen.

REDAKTION: Wie ist die Brücke vom ASC zu dir vor der Saison eigentlich geschlagen worden?

MARCO STIEPERMANN: Michael Linke und ich sind uns bei einem „Fußball-Talk“ begegnet, den ein guter Freund von mir veranstaltet hat, und ich habe ihm erzählt, dass ich grundsätzlich auch Bock hätte, irgendwann mal den ASC zu trainieren. Am Ende der letzten Saison wollte sich der Verein ja dann tatsächlich ein bisschen neu orientieren, und so nahm das seinen Anfang.

REDAKTION: Und wie lautet die Bilanz deiner ersten Halbserie als Trainer?

MARCO STIEPERMANN: Wir haben auf dem zweiten Platz überwintert, sogar noch mit einem Nachholspiel in der Hinterhand. Es ist also für uns super angelaufen. Wenn man als Coach neu bei einem Team anfängt, das vom Etat vielleicht eher im unteren Viertel der Liga liegt, und solch eine Serie hinlegt, dann darf das alle Beteiligten stolz machen. Aber natürlich kann man sich für eine tolle halbe Saison wenig kaufen. Wichtig ist also, unsere Leistung zu bestätigen, denn jetzt wollen wir den Platz logischerweise nicht mehr hergeben. Ursprünglich war unser Ziel ja nur, uns gegenüber dem Vorjahr [Platz 7, die Red.] zu steigern. Ungefähr nach dem 11. Spieltag haben wir dann mal angesprochen, dass wir den Aufstieg angehen wollen. Und das sollten wir jetzt auch offensiv tun, denn egal wie es ausgeht: Wir wollen uns nicht vorwerfen müssen, nicht alles gegeben zu haben.

REDAKTION: Worauf muss also in den nächsten Wochen das Hauptaugenmerk liegen?

MARCO STIEPERMANN: Ich glaube, am wichtigsten ist es, dass die Mannschaft zusammenhält. Unser Kader ist noch etwas breiter geworden, die Verletzten sind zurück: Da müssen die Trainer darauf achten, dass auch die Spieler, die nicht immer zum Einsatz kommen, zufrieden sind. Oder auch darauf, wie wir mit einer Niederlage umgehen, wenn wir mal wieder verlieren sollten.

REDAKTION: Möchtest du dem ASC denn nach Möglichkeit noch ein Weilchen in deiner Doppelfunktion zur Verfügung stehen?

MARCO STIEPERMANN: Naja, ich werde jetzt 33. Stand jetzt kann ich es mir nicht vorstellen, auch mit 38 noch Fußball zu spielen, auch wenn man niemals „nie“ sagen sollte. Aber es war ja eine ganz bewusste Entscheidung, Trainer zu werden und die Spielerrolle immer mehr loszulassen. Irgendwann wird mir mein Körper vermutlich sagen „Lass es!“, oder ich werde merken, dass es nicht mehr „passt“. Aber solange die Mannschaft mich als Spieler noch braucht, spiele ich auch weiter.

REDAKTION: Vielen Dank, Marco Stiepermann!

 

 

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"Empathie ist unerlässlich"
"Empathie ist unerlässlich"

1. Auch bei der Kaderplanung sind die Aplerbecker in der Spur. Als einer der Leistungsträger verlängerte jetzt u. a. Timo Kallenbach (Mitte, Nr. 28) um ein weiteres Jahr.

2. Am Rande von () suchte auch TV-Legende Werner Hansch das Gespräch mit Aplerbecks Coach. (Fotos: Stephan Schuetze / Wir in Dortmund)

Auch was die Kaderplanung angeht, scheinen die Aplerbecker gut in der Spur zu sein. Mit Kapitän Jan Stuhldreier, Dauerbrenner Marcel Münzel, Abwehrchef Jan-Patrick Friedrich sowie Mittelfeldmann Timo Kallenbach wurden im Laufe der letzten Woche vier Leistungsträger weiter an den Verein gebunden. Für Münzel ist es derzeit bereits die zehnte Spielzeit im Trikot des Oberligisten.

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