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Home Dortmund

Halbzeit im Jubiläumsjahr: DORTMUND MUSIK.education blickt nach vorn

Jubiläumsveranstaltungen machen musikalische Bildung erlebbar – Input für die Zukunft gewünscht

von Wir in Dortmund (SK)
vor 3 Monaten
in Dortmund
Lesezeit: 3 Minuten
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Mehr als 270 Mitwirkende gestalteten am 12. Juni gemeinsam den vom Publikum gefeierten Abend im Konzerthaus.
(© Stadt Dortmund / Stephan Schütze)

Mehr als 270 Mitwirkende gestalteten am 12. Juni gemeinsam den vom Publikum gefeierten Abend im Konzerthaus. (© Stadt Dortmund / Stephan Schütze)

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Das Jubiläumsjahr von DORTMUND MUSIK.education hat mit einem ausverkauften Festkonzert und einem Aktionstag mit mehr als 2.500 Gästen seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. Bis Dezember folgen weitere Konzerte – und erste Ideen für die Zukunft.

DORTMUND MUSIK.education feiert in diesem Jahr gleich drei bedeutende Meilensteine ihrer Geschichte: 125 Jahre institutionelle Musikerziehung in Dortmund, 100 Jahre Jugendmusikschule und 75 Jahre Neugründung der Jugendmusikschule. Bisheriger Höhepunkt: Ein volles Konzerthaus, glückliche Musiker*innen und Besuchende. Für Stefan Prophet, Leiter von DORTMUND MUSIK.education, war das Jubiläumswochenende weit mehr als ein Festakt: „Wir wollten DORTMUND MUSIK.education in ihrer ganzen Vielfalt sichtbar machen – zeigen, wer wir sind und was wir leisten. Das Wochenende war ein großes Familientreffen für unsere Musikschulfamilie, aber ebenso eine Einladung an die gesamte Stadtgesellschaft.“

Mit einem Festkonzert im ausverkauften Konzerthaus Dortmund und einem großen Aktionstag hat DORTMUND MUSIK.education die Halbzeit seines Dreifach-Jubiläums groß gefeiert. Mehr als 270 Mitwirkende gestalteten am 12. Juni gemeinsam den vom Publikum gefeierten Abend mit den Orchestern DOJO und Sinfonietta, einem Projektchor sowie Solist Philipp Chernomor unter der Leitung von Achim Fiedler.  Als Solist*innen waren außerdem  Lena Senge (Gesang) und Christoph Greven (Klavier) dabei. Am folgenden Tag öffnete sich das Konzerthaus für die gesamte Stadtgesellschaft. Mehr als 2.500 Besucher*innen nutzten die kostenfreien Konzerte, Workshops und Mitmachangebote.

Halbzeit im Jubiläumsjahr: DORTMUND MUSIK.education blickt nach vorn
Dank vieler kostenfreier Veranstaltungen zum Jubiläum haben viele Besuchende erstmals den Weg ins Konzerthaus gefunden.
(© Stadt Dortmund / Stephan Schütze)

Jubiläumveranstaltungen machen musikalische Bildung erlebbar
Nach dem Fest ist vor den nächsten Konzerten: Das Jubiläumsprogramm setzt sich bis Dezember mit monatlichen Schwerpunkten fort. Den Auftakt nach der Halbzeit macht bereits am Donnerstag, 9. Juli, um 19:30 Uhr das Konzert „25 Jahre GBJA Big Band“ im domicil Dortmund. Für Stefan Prophet ist die Veranstaltung ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres: „Die Glen Buschmann Jazz Akademie gehört seit Jahrzehnten zu den Aushängeschildern unserer Einrichtung. Dieses Jubiläumskonzert zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltig musikalische Förderung wirken kann.“

Die Glen Buschmann Jazz Akademie feiert damit nicht nur das 25-jährige Bestehen ihrer Big Band, sondern zugleich das 30-jährige Jubiläum der Akademie selbst. Das Konzert steht exemplarisch für die hohe Qualität der Jazzförderung bei DORTMUND MUSIK.education und versammelt aktuelle sowie ehemalige Musiker*innen auf einer Bühne.

Kostenfreie Konzerte gehören zum Bildungsauftrag
Das Jubiläumsjahr nutzt Stefan Prophet als Gelegenheit, neue Menschen für die Arbeit der Einrichtung zu begeistern. Dank vieler kostenfreier Veranstaltungen haben viele Besuchende erstmals den Weg ins Konzerthaus gefunden. „Zu unserem Bildungsauftrag gehört es auch, musikalische Erlebnisse möglichst niedrigschwellig zugänglich zu machen. Viele haben gesagt: Ich war noch nie im Konzerthaus. Gleichzeitig ist es für unsere Schüler*innen ein besonderes Erlebnis, selbst auf dieser Bühne zu stehen.“ Die Bedeutung von DORTMUND MUSIK.education für die kulturelle Infrastruktur hob auch Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, hervor: „DORTMUND MUSIK.education legt das Fundament für die vielfältige und großartige musikalische Landschaft unserer Stadt – vom Konzerthaus über die Oper und die Dortmunder Philharmoniker bis hin zu den zahlreichen Chören und Ensembles.“ Auch Oberbürgermeister Alexander Kalouti lobte die besondere Bedeutung von DORTMUND MUSIK.education und ihren Vorgängerinstitutionen für die Dortmunder Stadtgesellschaft.

Das Jubiläum als Ausgangspunkt für die Zukunft
Für Stefan Prophet endet das Jubiläumsjahr nicht mit dem letzten Konzert. Vielmehr soll es Impulse für die weitere Entwicklung von DORTMUND MUSIK.education geben. „Wir wollen auf unsere lange Geschichte stolz sein, uns darauf aber nicht ausruhen“, sagt Prophet. Seine Idee: ein partizipativer Zukunftsprozess, an dem sich Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Mitarbeitende und die gesamte Stadtgesellschaft beteiligen. Dabei soll es nicht nur um die Perspektiven der bestehenden Musikschulfamilie gehen. „Besonders spannend ist für mich die Frage, was sich Menschen wünschen, die unser Angebot bislang noch gar nicht nutzen“, so Prophet.

In einem offenen Austausch könnten Themen wie Unterrichtsformen, Konzertformate, Digitalisierung oder neue Angebote gemeinsam diskutiert werden. Ziel sei es, die zukünftige Ausrichtung von DORTMUND MUSIK.education gemeinsam mit den Menschen zu entwickeln, für die die Einrichtung da ist. Das Jubiläumsjahr würde damit nicht nur die erfolgreiche Geschichte würdigen, sondern zugleich das nächste Kapitel der Musikschule einläuten.

Weitere Jubiläumskonzerte bis Ende des Jahres:

  • 27. September: Tastenflamme – Konzert der Fachschaft Akkordeon in der St.-Antonius-Kirche Dortmund-Brechten
  • 9. Oktober: Konzert der Barockakademie in der Georgskirche Dortmund-Aplerbeck
  • 11. Oktober: Konzert am historischen Ort der Studienvorbereitenden Ausbildung im Westfalenhaus
  • 27. November: Konzert der Fachschaft Zupfinstrumente in der DASA
  • 20. Dezember: Weihnachtskonzert im Rathaus Dortmund

Jedes Konzert stellt einen anderen Bereich von DORTMUND MUSIK.education in den Mittelpunkt – von der Barockmusik über das Akkordeon als Instrument des Jahres bis hin zu einer geplanten E-Gitarren-Bigband.

Witere Infos: dortmundmusik.education 

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