In einer Pressemitteilung äußert sich Philipp Bückle, Vorsitzender des Vorstandes der Interessengemeinschaft (IG) Dortmunder Club- und Konzertkultur, zu den gestrigen Beschlüssen des Rates der Stadt Dortmund:
“Als sich im April 2020 Akteure der Dortmunder Clubszene informell im Weinkeller trafen, hätten alle Beteiligten wohl nicht damit gerechnet, drei Jahre später so eng an der Gestaltung der politischen Bedingungen unserer Stadt mitwirken zu können. Zunächst formulierten wir nur unsere Sorgen gegenüber den andauernden Schließungen in der Corona-Pandemie und versuchten uns gegenseitig etwas auf die Schulter zu klopfen. Aber die gemeinsame Sache ließ uns schon kurze Zeit später die Interessengemeinschaft Dortmunder Club- und Konzertkultur gründen, der sich in einem offenen Brief über 100 Vertreter der lokalen Clubszene anschlossen.
Wir traten so an die Stadt heran und formulierten schon erste Grundgedanken, wie das kulturelle Clubleben Dortmunds überleben und lebendig bleiben könnte. Unsere Kernbemühungen drehten sich um die Abschaffung von Vergnügungssteuer und Sperrstunde, beide auf ihre jeweilige Art ein anachronistisches Konzept.
Und nach drei Jahren politischer Arbeit ist es nun so weit: In seiner Sitzung am 14.12.2023 beschloss der Rat der Stadt die Abschaffung von Vergnügungssteuer und Sperrstunde, sowie die Einrichtung eines alle zwei Jahre verliehenen, dotierten Clubpreises. Wir stehen immer noch leicht ungläubig vor den Ergebnissen, die wir nun schwarz auf weiß in Händen halten. Partizipation ist möglich, Veränderung ist möglich, wenn man nur Engagement zeigt. Wir freuen uns über die Unterstützung, Ratschläge und tatkräftige Mithilfe, die wir auf dem Weg erhalten haben. Von der Wirtschaftsförderung über das Kulturbüro bis hin zu den Ratsfraktionen. Hier seien insbesondere Dominik De Marco (SPD), Katrin Lögering (Bündnis 90 / Die Grünen) und Ute Mais (CDU) genannt, die uns auf den letzten Metern geholfen haben, den Ball im Rollen zu halten. Aber natürlich bedanken wir uns auch bei allen Unterstützern, Mitwirkenden und unseren engagierten Mitliedern, ohne jeden einzelnen von euch hätten wir es bestimmt
nicht soweit geschafft.
Wir freuen uns, dieses Jahr mit diesem Erfolg beschließen zu können und sind höchst motiviert auch 2024 an einem lebendigen und kulturell vielfältigen
Dortmund mitzuwirken.”

















