Die ARTe Kunstmesse Dortmund verwandelte im November Halle 1 der Messe Dortmund erneut in ein Forum für zeitgenössische Kunst und klassische Moderne. Nach ihrem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr lief die Messe erneut drei Tage. Kulturministerin Ina Brandes übernahm in diesem Jahr die Schirmherrschaft.
Bereits zum Auftakt zeigte sich: Das Interesse in Dortmund ist groß. Rund 83 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren ihre Werke – darunter Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Objekte. Zehn der teilnehmenden Künstlerinnen, Künstler und Galerien kommen direkt aus Dortmund. „Gerade hier vor Ort spüren wir eine besondere Offenheit für Kunst und den Austausch mit Kreativen“, sagt Lisa Marie Nau aus dem ARTe-Marketing. Dortmund sei bereit für eine Kunstmesse mit eigener Handschrift – das habe sich schon am ersten Messetag deutlich gezeigt.
Vielfalt auf 1.800 Quadratmetern
Rund 1.800 Quadratmeter Ausstellungsfläche bieten Raum für rund 80 Galerien und Kunstschaffende aus dem In- und Ausland. Zu den Teilnehmenden gehörten unter anderem der in Köln lebende südkoreanische Künstler Hongku Kwon mit atmosphärischen Alltagsszenen sowie die Malerin Sabina Milani, deren stilvolle Ölgemälde von der Ästhetik der Präraffaeliten inspiriert sind. Auch traditionsreiche Galerien wie art-Rudolf und die Galerie Nieder aus Winterberg waren vertreten.
Offene Architektur und direkte Einblicke
Die offene Standarchitektur ermöglichte kurze Wege und direkten Austausch zwischen Kunstinteressierten und Ausstellenden. „Die Besucherinnen und Besucher sollen entdecken, verweilen und mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen. Genau das passiert hier gerade“, so Lisa Nau weiter.
Begleitet wurde die ARTe von Musik und kostenfreien Führungen der Kunsthistorikerin Anette Ochsenwadel. Sie stellte in wechselnden Touren ausgewählte Positionen vor und ordnet diese kunsthistorisch ein.
















