Jährlich erkranken in Deutschland rund 58.000 Menschen neu an Lungenkrebs. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist Lungenkrebs damit eine der Top 3 Krebserkrankungen. Besonders häufig sind langjährige Raucherinnen und Raucher betroffen. Da Symptome und Beschwerden oft erst sehr spät auftreten führt Lungenkrebs in vielen Fällen zum Tod. Frühzeitig erkannt, lässt sich der Krebs jedoch meist gut behandeln.
Aus diesem Grund hat Deutschland im Frühjahr 2026 ein nationales Lungenkrebs-Screening eingeführt. Raucher und ehemalige Raucher zwischen 50 und 75 Jahren haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine jährliche CT-Untersuchung der Lunge zur Krebsfrüherkennung. Ziel ist es, eine Krebserkrankung rechtzeitig zu erkennen, die Behandlung zeitnah einzuleiten und so die Überlebenschancen der Betroffenen zu erhöhen. „Das Lungenscreening ist ein absolut sinnvolles und unkompliziertes Angebot“, so Dr. Marko Frings, Facharzt für Radiologie und ärztlicher Leiter am MVZ-Standort Dortmund-Innenstadt. „Schließlich sind die Heilungschancen bei Lungenkrebs maßgeblich von der frühen Erkennung der Krankheit abhängig. Ich würde jedem Teilnahmeberechtigten empfehlen, die von der Krankenkasse getragene Leistung wahrzunehmen.“
Das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner bietet Untersuchungen im Rahmen des Lungenkrebs-Screening ab sofort an seinen Dortmunder Standorten in Kirchlinde und in der Innenstadt sowie in Castrop-Rauxel und Hagen an. Untersuchungstermine können telefonisch über die spezielle Lungenscreening-Terminvergabe unter 0231-9433-8909 oder online über das Terminbuchungsportal https://termine.mvz-uhlenbrock.de/Portal/ vereinbart werden. „Unsere Geräte erfüllen die geforderten technischen Voraussetzungen und die befundenden Ärzte haben die entsprechenden Qualifizierungen für das Screening erlangt“, ergänzt Frings.
Die Kosten des Lungen-Screenings werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Es ist lediglich eine Überweisung eines zertifizierten Hausarztes, Internisten oder Arbeitsmediziners notwendig, der die Teilnahmeberechtigung prüft und über die Untersuchung aufklärt. Das Screening der Lunge wird im Anschluss von speziell qualifizierten Radiologen mittels Niedrigdosis-Computertomographie (ND-CT) durchgeführt. Wenn es keine Auffälligkeiten gibt, kann das Screening alle 12 Monate wiederholt werden.
















