Mit der Saison 2026/27 beginnt im Dortmunder Amateurfußball ein neues Kapitel. Nach Jahren mit zwei parallel laufenden Kreisliga-A-Staffeln wird erstmals die sogenannte Dortmund-Liga ausgetragen. Die neue eingleisige Spielklasse bildet künftig die höchste Ebene im Fußballkreis Dortmund und soll durch eine höhere Leistungsdichte für mehr sportliche Qualität und attraktivere Begegnungen sorgen.
Die Einführung der Dortmund-Liga ist das Ergebnis einer bereits vor mehreren Jahren beschlossenen Strukturreform des Fußballkreises Dortmund. Ziel war es, die Anzahl der Mannschaften in den oberen Kreisligen zu reduzieren und die stärksten Teams der Stadt in einer gemeinsamen Liga zusammenzuführen. Während bislang insgesamt 32 Mannschaften in zwei Kreisliga-A-Staffeln um Punkte kämpften, treten künftig nur noch 18 Vereine in der höchsten Dortmunder Spielklasse an.
Qualifikation über mehrere Spielzeiten vorbereitet
Der Weg in die Dortmund-Liga war lang und für viele Vereine mit Spannung verbunden. Bereits bei der Vorstellung der Reform war klar, dass die Qualifikation für die neue Liga eine besondere Bedeutung erhalten würde. Über die Platzierungen in den bisherigen Kreisliga-A-Staffeln, die Auf- und Abstiege zur Bezirksliga sowie verschiedene Entscheidungs- und Relegationsspiele wurde Schritt für Schritt das Teilnehmerfeld zusammengestellt.
Für viele Vereine ging es in der Saison 2025/26 daher nicht nur um die eigene Platzierung, sondern um die Chance, künftig Teil der neuen höchsten Dortmunder Spielklasse zu sein. Andere Mannschaften mussten hingegen den Weg in die Kreisliga B antreten, obwohl sie in früheren Jahren möglicherweise problemlos die Klasse gehalten hätten.
Mit TV Brechten und dem VfL Kemminghausen sind ehemalige Bezirksligisten vertreten. Hinzu kommen traditionsreiche Vereine wie Blau-Weiß Huckarde, Rot-Weiß Barop, VfR Kirchlinde oder SuS Oespel-Kley. Gleichzeitig erhalten ambitionierte Mannschaften die Chance, sich in der neuen Liga auf höchstem Kreisebene-Niveau zu beweisen.
Mehr Derbycharakter und höhere Leistungsdichte
Von der Reform versprechen sich die Verantwortlichen vor allem attraktivere Spiele. Da künftig die stärksten Mannschaften des Kreises regelmäßig aufeinandertreffen, soll das sportliche Niveau deutlich steigen. Für Zuschauer bedeutet dies eine Vielzahl interessanter Begegnungen mit Derbycharakter.
Vor allem die zahlreichen Vereine aus den verschiedenen Dortmunder Stadtteilen versprechen emotionale Duelle. Ob Nord gegen Süd, Ost gegen West oder direkte Nachbarschaftsduelle – die neue Liga bietet viele Paarungen, die in den vergangenen Jahren nur selten zustande gekommen sind.
Auch für Spieler und Trainer steigen die Anforderungen. Jeder Punktgewinn wird wertvoller, da die Leistungsunterschiede zwischen den Mannschaften geringer ausfallen dürften als bisher. Einige Vereine sehen die Dortmund-Liga deshalb als sportliche Herausforderung und zugleich als Chance, sich langfristig auf einem höheren Niveau zu etablieren.
Aushängeschild des Dortmunder Amateurfußballs
Mit der Einführung der Dortmund-Liga erhält der Amateurfußball in Dortmund erstmals eine klar definierte Spitzenliga auf Kreisebene. Der Fußballkreis Dortmund erhofft sich dadurch nicht nur eine höhere sportliche Qualität, sondern auch mehr Aufmerksamkeit für den lokalen Fußball insgesamt.
Ob die Erwartungen erfüllt werden, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Schon jetzt steht jedoch fest, dass die Dortmund-Liga zu den spannendsten Neuerungen der vergangenen Jahre im Dortmunder Amateurfußball gehört. Die Premierensaison verspricht zahlreiche Derbys, intensive Duelle und einen Kampf um die Meisterschaft, der die Fans auf den Dortmunder Sportplätzen begeistern dürfte.
In der Premierensaison der Dortmund-Liga gehen folgende Vereine an den Start:
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TV Brechten
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VfL Kemminghausen
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SV Körne 83
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DJK TuS Körne
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SF Sölderholz
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Dorstfelder SC
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BV Brambauer
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DJK Blau-Weiß Huckarde
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Rot-Weiß Barop
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Rot-Weiß Germania
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SuS Oespel-Kley
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SV Westrich II
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VfR Kirchlinde
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FC Sandžak
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VfL Hörde
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TuS Eving-Lindenhorst
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TuS Eichlinghofen II
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Kirchhörder SC II

















