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Home Dortmund

Neue Konsumorte in der Innenstadt sollen Drogenkranken helfen und die City entlasten

von Wir in Dortmund (SK)
vor 1 Jahr
in Dortmund
Lesezeit: 3 Minuten
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(Symbolfoto: freepik)

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Der Drogenkonsumraum an der Martinstraße ist ein Erfolgsmodell – aber an seinem Standort mitten in der City inzwischen überlastet. Die Verwaltung hat nun ein Konzept dafür erarbeitet, den Drogenkranken weitere Orte und Hilfen anzubieten und dadurch die Situation in der City zu entlasten. Der Rat wird im Dezember darüber entscheiden.

Die Aufgabe, die der Rat der Stadt im Februar an die Verwaltung gegeben hatte, lautet:

  • weitere dezentrale Drogenkonsumorte in der Innenstadt finden, an denen Drogen wie Crack geraucht werden können,
  • einen neuen Standort für einen großen Drogenkonsumraum in der Innenstadt zu finden und
  • ein zusätzliches Übernachtungsangebot für Obdachlose zu entwickeln.

Die Stadtverwaltung hat in den neun Monaten mehr als 100 Objekte auf ihre Eignung als Drogenkonsumraum bzw. -ort bewertet.

Vorschlag: Neue Konsumorte an Rheinischer Straße und Bornstraße
Um die Innenstadt zu entlasten und den Drogenkranken weitere Hilfen anzubieten, schlägt die Stadt zwei zusätzliche kleinere Konsumorte vor. Ein Standort soll an der Bornstraße auf einer Grünfläche liegen und die suchtkranken Menschen aus der Nordstadt ansprechen. Der zweite Standort liegt an Rheinischen Straße westlich der Dorstfelder Brücke. Er soll zudem mit Aufenthalts- und Ruhemöglichkeiten in den Abend- und Nachtstunden ausgestattet werden.

Standortvorschlag für den Drogenkonsumraum ist die Küpferstraße 3
Als neuen Standort für einen großen Drogenkonsumraum schlägt die Stadt die Küpferstraße 3 vor. In dem städtischen Gebäude sind aktuell die städtische Poststelle und Teile des Stadtarchivs untergebracht. Es erfüllt alle wichtigen Anforderungen. Die wichtigste: Es liegt citynah, aber in eher unauffälliger Lage und bietet die erforderliche Größe. Zudem ist es sofort verfügbar und könnte schnell hergerichtet werden. Wenn man die Küpferstraße zur Löwenstraße hin baulich abtrennt, entstünde eine ausreichend große und dem Einblick der Öffentlichkeit weitgehend entzogene Freifläche direkt vor dem Gebäude.

Anliegende Schulen und Nachbarn werden beteiligt
Der Standort bietet allerdings auch eine zentrale Herausforderung: die Nähe zu drei großen Gymnasien. „Wir wissen um die Vorteile des Standortes, aber um die Herausforderungen, die durch die Nähe zu den Schulen entstehen. Deswegen wird es auch keine Hau-Ruck-Entscheidung für oder gegen den Standort geben. Die Sicherheit der Schüler*innen sowie die Akzeptanz und Funktionsfähigkeit der Einrichtung stehen im Fokus“, sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal deutlich. „Die Vorteile müssen gegenüber den Nachteilen überwiegen. Bevor der Stadtrat entscheidet, soll es ein umfassendes Qualifizierungsverfahren geben, an dem sich Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, Nachbarschaft, Sicherheitsbehörden und Suchthilfe beteiligen“, so Westphal.

Das gilt auch für die anderen Standorte. Damit sie sich zu einem Mehrwert für die Stadt entwickeln, wird das Umfeld jeweils einbezogen. Es gilt, gemeinsam mit den Anwohner*innen und weiteren Nutzer*innen der Nachbarschaften im Dialog Lösungen zu entwickeln, wie sich Konfliktsituationen entschärfen lassen und das Sicherheitsgefühl erhalten bleibt. Sollte der Rat den Auftrag zur Weiterqualifizierung der Standorte erteilen, wird die Stadt die betroffenen Anwohner*innen und Nutzer*innen kontaktieren und zum Dialog einladen.

Übernachtungskonzept für obdachlose Menschen
Die Verwaltung hat auch für obdachlose Menschen nach Ausweichflächen gesucht, um die Situation vor allem im Bahnhofsumfeld und in der City zu verbessern. Wesentliche Kriterien waren hier die gute Erreichbarkeit und eine relative Nähe zur Innenstadt und zum Hauptbahnhof.

Auf einer ca. 300 Quadratmeter großen Freifläche auf der Rückseite des Dortmunder Hauptbahnhofs, die maximal drei Jahre lang zur Verfügung steht, plant die Stadt eine Unterkunft für bis zu 20 Personen. Zusätzlich soll auf einer Fläche, die zwischen zwei Bahndämmen an den Straßen Lütgenholz/Gronaustraße in der Nordstadt liegt, ein ähnliches Format für bis zu zehn Menschen entstehen. Geplant sind einfache, verschließbare Container (mit Strom/Licht, elektrisch beheizt) sowie einfache Toiletten. Zudem wird ein Sicherheitsdienst vor Ort sein.

Zu dem Papier, das nun dem Rat zur Entscheidung vorlegt wird, gehören auch ein Suchtpräventionskonzept, ein Nachtcafé für Suchtkranke und die Optimierung des Toilettenangebotes in der City.


Hintergrundinformationen

Anforderungsprofil an einen Drogenkonsumraum

  • Rechtlich: Anforderungen der Verordnung über den Betrieb von Drogenkonsumräumen
  • Lage: fußläufige Entfernung zur City beziehungsweise gute Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr, keine Hochfrequenzlage.
  • Fläche: Immobilie mit mindestens 800 qm Fläche zuzüglich ausreichend großem Außenbereich, der nicht öffentlich einsehbar ist,
  • Kapazität: ca. 150 Nutzende pro Tag mit ca. 450 – 500 Konsumvorgängen,
  • Umfeld: Keine vulnerablen Einrichtungen direkt angrenzend. Kein reines Wohngebiet in direkter Nähe
  • Zeitliche Realisierbarkeit: Ein Umzug des Drogenkonsumraums an den neuen Standort muss innerhalb von 18-
  • –24 Monaten nach Beschluss durch den Rat der Stadt Dortmund umsetzbar sein

Anforderungsprofil an einen Drogenkonsumort

  • Funktion: Entlastung des Konsumraumes sowie Schaffung eines Angebotes dort, wo es benötigt wird.
  • Suchradius: Innenstadt
  • Fläche: Freifläche mit mindestens 300 qm für eine modulare Lösung oder Immobilie mit Außenbereich und Sichtschutz
  • Nachbarschaft: Geringe Beeinträchtigung des Standortumfeldes
  • Kapazität: 100-200 Konsumvorgänge am Tag
  • Zeitliche Realisierbarkeit: Eröffnung innerhalb von 9-12 Monaten nach Beschluss durch den Rat der Stadt Dortmund.
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