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Pflege-Report für Westfalen-Lippe: Problematische Dauerverordnungen von Beruhigungsmitteln für Menschen in Pflegeheimen

AOK: Mehr Transparenz mit Routinedaten schaffen

von Wir in Dortmund (SK)
vor 2 Jahren
in Dortmund, Gesundheit
Lesezeit: 2 Minuten
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Ob Dauerverordnung von Beruhigungsmitteln oder unzureichende Flüssigkeitszufuhr: Beim Blick auf Versorgungsmängel in den Pflegeheimen in Westfalen-Lippe gibt es große Unterschiede je nach Region. (Foto: AOK/hfr)

Ob Dauerverordnung von Beruhigungsmitteln oder unzureichende Flüssigkeitszufuhr: Beim Blick auf Versorgungsmängel in den Pflegeheimen in Westfalen-Lippe gibt es große Unterschiede je nach Region. (Foto: AOK/hfr)

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Es gibt große Unterschiede bei der Versorgungsqualität von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen in Westfalen-Lippe: Das geht aus dem neuen Pflege-Report hervor, der im September von der AOK NordWest in Dortmund vorgestellt wurde.

Deutlich wird dies vor allem bei problematischen Dauerverordnungen von Beruhigungs- und Schlafmitteln und bei Klinik-Einweisungen von Demenzkranken wegen Flüssigkeitsmangels. „Mit unserem Pflege-Report schaffen wir die nötige Transparenz bei der Versorgungsqualität und geben gleichzeitig wichtige Impulse, um die regionalen Strukturen zu verbessern und die Versorgungsangebote vor Ort gezielt weiterzuentwickeln,“ sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest. Ackermann fordert aus Anlass der aktuellen Veröffentlichung, regelhaft Auswertungen von Abrechnungsdaten der Kranken- und Pflegekassen zur Weiterentwicklung der medizinischen und pflegerischen Versorgung zu nutzen. „Mithilfe dieser ohnehin vorliegenden Daten lassen sich wichtige Aspekte der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung in den Pflegeheimen ohne zusätzlichen Erfassungsaufwand für die Mitarbeitenden in den Heimen abbilden“, so Ackermann.

Problematische Dauerverordnungen von Beruhigungsmitteln
In Westfalen-Lippe liegt der Anteil der Pflegebedürftigen im Heim, die 2021 eine problematische Dauerverordnung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln erhielten, mit 14,0 Prozent weit über dem bundesweiten Durchschnitt von 7,6 Prozent. In der Einzel-Auswertung für die Kreise und kreisfreien Städte in Westfalen-Lippe variieren die Ergebnisse erheblich. Die beiden geringsten Werte waren in Bochum mit 9,2 Prozent und Gelsenkirchen mit 10,4 Prozent anzutreffen. Die höchsten Werte lagen mit 19,9 Prozent in Olpe und 18,3 Prozent in Münster vor.

„Die dauerhafte Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln durch die älteren Menschen im Heim birgt erhebliche Risiken und kann zu einer deutlichen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes führen. Viele Studien zeigen, dass beispielsweise die Sturzgefahr deutlich steigt und dass die Schlaf- und Lebensqualität negativ beeinflusst wird“, betont Ackermann weiter. Die Auswertung der Verordnungsdaten mache deutlich, dass hier ein ernsthaftes Versorgungsproblem besteht, das regional sehr unterschiedlich ausgeprägt sei, so der AOK-Chef.

Große Spanne bei Klinikeinweisungen von Demenzkranken wegen Dehydration
Deutliche regionale Unterschiede zeigen sich auch an der Schnittstelle zwischen Pflege und Gesundheitsversorgung: So hatten laut der Auswertung 4,8 Prozent aller an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen 2021 in Westfalen-Lippe einen Krankenhausaufenthalt, der durch unzureichende Flüssigkeitszufuhr verursacht war. Damit liegt Westfalen-Lippe bei diesem Indikator über dem bundesweiten Durchschnitt von 3,8 Prozent. Auffällig sind jedoch die Ergebnisse mehrerer Kreise und kreisfreier Städte mit deutlich höheren Klinik-Einweisungsraten. Hier sticht Dortmund mit einem Wert von acht Prozent heraus. Dahinter folgen Recklinghausen (6,7 Prozent) und der Märkische Kreis sowie Hamm (jeweils 6,3 Prozent). Den geringsten Wert weist Münster mit 1,4 Prozent aus.

Klinikaufenthalte am Lebensende
In Westfalen-Lippe liegt der Anteil der Pflegeheimbewohnenden mit Krankenhaus-Aufenthalt am Lebensende mit 43 Prozent leicht über dem Bundesschnitt von 42 Prozent. In Gelsenkirchen lag der Wert mit 55,6 Prozent am höchsten, dahinter folgen Hamm (54,4 Prozent) und Dortmund mit 49,0 Prozent. „Der Anspruch eines würdevollen Lebens und auch Sterbens im Heim muss Ziel unseres Handels sein. Daher müssen die ambulanten Hospizdienste stärker in die Versorgung der Patientinnen und Patienten in den Pflegeheimen integriert werden, Palliativ-Kompetenzen von Ärzten und Pflegenden weiterentwickelt und die interprofessionelle Zusammenarbeit intensiviert werden“, so der AOK-Chef. So seien die vielfach unnötigen Krankenhaus-Aufenthalt am Lebensende vermeidbar.

 

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