Nachschlag zum Stadtradeln bei der Planersocietät: Die Geschäftsführung des Dortmunder Verkehrsplanungsbüros hatte angekündigt, für jeden geradelten Kilometer 10 Cent zu spenden. Ein Zusatzanreiz mit Wirkung: 11.738 Kilometer kamen beim dreiwöchigen Dortmunder Stadtradeln im Mai für die Planersocietät zusammen, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Jetzt gab es eine Spendenübergabe.
Die Planersocietät hat erst aufgerundet und dann geteilt. Insgesamt 1200 Euro gehen an drei Organisationen: 600 Euro für die Dortmunder Tafel, 300 Euro für die Suppenengel in Bremen (die dortige Tafel) und 300 Euro für den Kulturverein „Schlanke Mathilde Hörde“. Der Verein wirkt in der Nachbarschaft des Dortmunder Büros der Planersocietät (auf Phoenix West); er will Kulturdenkmäler erhalten, Geschichte erlebbar machen und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtbezirk Hörde stärken. Aktuell setzt er sich etwa für den Erhalt der Rohrbrücke am Hochofen Phoenix West ein, in Sichtweite des Dortmunder Büros. Unterhalb der Rohrbrücke wurde der symbolische Scheck an den Vereinsvorsitzenden Jörg Skubinn übergeben, mit dabei waren neben Dr. Michael Frehn, Geschäftsführer der Planersocietät, auch mehrere der fleißigen Radfahrenden des Planungsbüro.
Skubinn freute sich sehr über die Spende – und berichtete gleich von den nächsten Plänen des Vereins. In den Räumen der Bezirksvertretung Hörde wird es eine Bilderausstellung „Kunst nach 1945“ geben, für Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen im Stadtbezirk, abgestimmt auf die jeweiligen Lerngruppen.
58 Beschäftigte der Planersocietät hatten sich für das Stadtradeln auf die Sättel geschwungen. Sie erradelten dabei auch zahlreiche Extra-Kilometer, etwa im Zuge von gemeinsamen Ausflügen nach Büroschluss. Unter den Dortmunder Unternehmen belegte die Planersocietät letztlich Platz 4, nur knapp hinter den deutlich größeren DSW21/DONETZ, Boehringer Ingelheim und Elmos.
Die Planersocietät ist bundesweit tätig und beschäftigt inzwischen über 80 Mitarbeitende an vier Standorten: Neben dem Hauptsitz auf Phoenix West in Dortmund gibt es Büros in Bremen, Hamburg und Karlsruhe. Das inhabergeführte Büro berät seit über 30 Jahren Kommunen, Kreise, Ministerien und Unternehmen in allen Fragen der Stadt- und Verkehrsplanung.

















