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Home Dortmund

Stadtentwässerung wieder verstärkt unterwegs für Grünpflege der Regenrückhaltebecken und Versickerungsanlagen

von Wir in Dortmund (SK)
vor 5 Jahren
in Dortmund
Lesezeit: 2 Minuten
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Arbeiten an der Versickerungsanlage am Steinsweg (Fotos: Stadtentwässerung Dortmund)

Arbeiten an der Versickerungsanlage am Steinsweg (Fotos: Stadtentwässerung Dortmund)

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Auch für die Abwasseranlagen und Entwässerungseinrichtungen hat jetzt die Zeit begonnen, in der die viele Grünpflegarbeiten anstehen. Der Fokus liegt dabei nicht allein auf ökologischen, ästhetischen und gartenpflegerischen Aspekten und auch nicht nur auf der Verkehrssicherungspflicht – es geht vor allem darum, dass die Anlagen weiterhin ihre Funktion erfüllen können.

122 Anlagen im ganzen Stadtgebiet
Die Stadtentwässerung Dortmund als Betreiber der öffentlichen Abwasseranlagen im Stadtgebiet plant, baut und unterhält neben den üblichen Entwässerungseinrichtungen auch eine Vielzahl von offenen Erdbecken, die als Versickerungs-, Rückhalte-, Überlauf-, oder sonstige Becken als Bestandteil der öffentlichen Abwasseranlagen ausgebildet sind.

Diese 122 Anlagen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt, teilweise eingezäunt oder frei zugänglich. Sie bewirtschaften ablaufendes Oberflächenwasser oder den nicht klärpflichtigen Anteil des einströmenden Mischwassers als dauerhaft gefüllte, teilgefüllte oder nur selten gefüllte Becken. Sie dienen der Speicherung von Wasser, der Versickerung oder einer Kombination aus beidem. Auch das von befestigten Flächen (egal ob Dachfläche oder Straße) abfließende Regenwasser gilt als Abwasser.

Stadtentwässerung wieder verstärkt unterwegs für Grünpflege der Regenrückhaltebecken und Versickerungsanlagen
Blick auf das Versickerungsbecken Steinsweg.

Vorgaben und Richtlinien
Diese grün gestalteten Anlagen unterliegen, da hier Abwasser behandelt wird, den Anforderungen aus der „Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen“ (SüwVO Abw aus Oktober 2013) und den Anforderungen an den Betrieb und die Unterhaltung von Kanalisationsnetzen (RdErl. d. Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft vom 01.02.2019).

Die Vorgaben sollen sicherstellen, dass diese Anlagen immer ihren eigentlichen Zweck erfüllen können. So wird verhindert, dass durch übermäßigen Wildwuchs, Unrat oder andere Umstände das eigentliche Volumen nicht mehr zur Bewirtschaftung des Abwassers zur Verfügung steht.

Alle Becken im Stadtgebiet Dortmund haben eine Grundfläche von insgesamt rund 40 ha (400.000 m²) und müssen dreimal im Jahr gepflegt werden. Dieses entspricht einer jährlich zu pflegenden Fläche von 1.200.000 m².

Wie sieht also die Grünpflege aus?
Dazu werden in den Flächen Gras gemäht, Wildwuchs geschnitten, soweit erforderlich Müll und loses Strauchwerk entfernt. Zudem werden die Einfriedungen und andere technische Einrichtungen kontrolliert und falls erforderlich instand gesetzt.

Die Pflegesaison beginnt – wie im privaten Bereich – je nach Wetterlage im Frühjahr (April/Mai) und endet im Herbst. In den Wachstumspausen (November bis Februar) werden dann soweit erforderliche größere Rückschnitte an Strauchwerk und Bäumen durchgeführt.

Die Maßnahmen werden insgesamt von einem Landschaftsplaner begleitet und falls notwendig mit den Umweltbehörden abgestimmt. Aufgrund der Gesamtgröße der zu pflegenden Anlagen werden 80 Becken durch zwei beauftragte Unternehmen gepflegt, 42 Becken durch eigene Mitarbeitende der Stadtentwässerung Dortmund.

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