Ein Schnellkomposter, ein Bücherschrank, Recycling und Abfallvermeidung: Das sind nur einige der Projektziele, die die Schüler*innen der Gesamtschule Gartenstadt mit ihren Projekten verfolgen, die sie im Laufe des Schuljahres mit ihren Klassenlehrer*innen erarbeitet haben. Als Teil des schulinternen Parlaments mit dem Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat die Schülervertertung (SV) nun eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, um die einzelnen Projekte zu würdigen. Eingeladen hatte sie dazu auch einen ehemaligen Schüler ihrer Schule: J. P. Kraemer alias J. P. Performance. Dieser unterzeichnete in diesem Zuge gleich einen Kooperationsvertrag mit seiner ehemaligen Schule.
Praktikumsplätze bei PACE
„Man kriegt ein bisschen Respekt“, erinnert sich der YouTuber und Unternehmer an seine eigene Schulzeit, „man kommt in die 7. Klasse, in die 8. Klasse, in die 9. Klasse und dann merkt man, dass ganz viele wissen, was sie einmal machen wollen, und man selbst weiß es nicht.“ Um den Jugendlichen eine Orientierung zu bieten, hat J. P. Kraemer für die GeGart mit dem Kooperationsvertrag nun Praktikumsplätze im PACE an der B1 geschaffen, „weil das Unternehmen mittlerweile so umfangreich ist, dass wir die verschiedensten Arbeitsbereiche darstellen können“. Auf diese Weise könnten die Jugendlichen sich damit auseinandersetzen, „wie das ist, am Tag in der Logistik oder in der Medienabteilung, als Kameramann oder in der Gastronomie oder im Museum“.
Darüber hinaus verspricht Kraemer: „Diese Schirmherrschaft, die ich jetzt unterschrieben habe, dient auch dem Zweck, dass ich versuchen will, euch zu helfen. Das heißt, dass ich da bin, wenn Fragen sind, dass ihr mich immer gerne ansprechen könnt.“ Im Zuge der SV-Veranstaltung am Montagnachmittag habe man bereits von diesem Angebot profitiert, erzählt Schülersprecherin Julia Achramowicz.
Würdigung der BNE-Projekte
Doch bevor J. P. Performance unter dem Jubel der Kinder und Jugendlichen die Bühne betrat, standen die Schüler*innen und ihre Nachhaltigkeitsprojekte im Fokus. Jede Jahrgangsstufe, von der Fünf bis zur Dreizehn, erhielt für ihr jeweils eigenes Projekt Anerkennung in Form einer Urkunde. „Und wir bedanken uns einfach heute als SV dafür“, erklärt Schülersprecherin Julia, „dass alle mitgemacht haben und die Schüler so tolle Plakate gemacht haben.“ Schließlich manifestierte sich dieser Dank auch geschmacklich, stieg doch auf dem Schulhof anlässlich des besonderen Nachmittags ein großes internationales Picknick, zu dem die Kinder und Jugendlichen Snacks aus ihren unterschiedlichen Herkunftsländern mitgebracht hatten, um sie mit allen zu teilen.















