Bislang lag das Kundencenter der EGD „gut versteckt“ im Gewerbegebiet nahe der Hauptverwaltung am Hafen. Umso überzeugter zeigt sich Geschäftsführer Frank Hengstenberg von dem neuen Ladenlokal am Ostenhellweg 50, das die EDG am Freitagvormittag eröffnet hat. Aus seiner Sicht ist „Barrierefreiheit absolut notwendig“, ebenso wie gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV. Beides ist am neuen Standort nun gegeben.
Ein Kundencenter „mittendrin“
Vier Minuten habe er zu Fuß von der Haltestelle Reinoldikirche aus gebraucht, um das neue Kundencenter zu erreichen, erzählt Norbert Schilff als Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der EGD: „Es ist wirklich mittendrin und das ist gut so.“ Auch Rainer Wallmann als Vorsitzender des Geschäftsführung sieht hier den großen Vortiel des neuen Kundencenters. „Ich bin voller Freude“, verkündete er anlässlich der Eröffnungsfeier, „weil wir aus meiner Sicht einen ganz wichtigen Schritt tun in Richtung der Menschen.“
Die gaben ihm recht, warteten doch ganze Trauben vor den Türen, die sich um 12 Uhr offiziell öffneten. Nicht alle waren gekommen, um der EGD zu ihrem neuen Kundencenter zu gratulieren, aber „auch eine Reklamation ist nicht verboten“, betont Geschäftsführer Hengstenberg. Darüber hinaus seien die Mitarbeitenden in der ehemaligen Filiale von Ulla Popken ab sofort Ansprechpersonen für die unterschiedlichsten Themen die Entsorgung betreffend: „Sie können hier Sperrmüll beauftragen, sie können hier Haushaltsauflösungen beauftragen.
Die Perspektive: Workshops und DOGA-Service
Perspektivisch sollen in den Räumlichkeiten auch Workshops zu Themen wie Upcycling und ähnlichem stattfinden, wie es sie derzeit in der EDG-Möbelbörse in Hacheney gibt. Ebenfalls in der Pipeline stehen noch einige bürokatische Schritte, bevor auch die DOGA der gewerblichen Kundschaft vor Ort zur Verfügung stehen soll.
Abfallbehälter zur Mülltrennung
Nicht nur im Innenraum hat die EDG seit der Unterzeichnung des Mietvertrags im Januar einiges auf die Beine gestellt. Vielmehr finden die Bürger*innen auch in der Fußgängerzone vor dem Ladenlokal eine Neuerung. Statt des üblichen Abfalleimers steht hier eine „Papierkorb-Garage“, die es den Menschen ermöglicht, ihren Müll auch unterwegs zu trennen.
„Wenn das bei allen Beteiligten als Erfolg gewertet wird, wollen wir das auch auf die Stadt ausrollen“, so Hengstenberg. Erste Zweifel kamen bereits am Eröffnungsvormittag auf, weil die Behälter nicht über Deckel verfügen, die Ungeziefer abhalten könnten. Ob dafür nicht auch die Bauform und die glatte Oberfläche ausreichen, bleibt abzuwarten.
Was aber den neuen Standort selbst betrifft, zeigt sich Bürgermeister Schilff überzeugt: „Alles richtig gemacht, herzlichen Dank und viel Erfolg für das Kundencenter.“
















