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Home Dortmund

Zwei Wochen Pause im Dortmunder U – doch danach lockt im März ein pralles Programm

Nach der Wartung neue Müll-Ausstellung, Lesungen, Filme und Schauspiel

von Wir in Dortmund (SK)
vor 3 Wochen
in Dortmund, CityWest
Lesezeit: 4 Minuten
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Auf der uzwei im Doprtmunder U gibt es jede Menge spannender Bildungsangebote.
(© Hannes Woidich)

Auf der uzwei im Doprtmunder U gibt es jede Menge spannender Bildungsangebote. (© Hannes Woidich)

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Weil das Dortmunder U turnusmäßig gewartet werden muss, bleibt das gesamte Gebäude in der Zeit vom 23. Februar bis zum 6. März geschlossen. Danach gibt aber wieder viele gute Gelegenheiten für einen Besuch.
Die Schließungszeit wird intensiv für notwendige Prüfungs- und Wartungsarbeiten genutzt. Unter anderem wird auch der beliebte Familiensonntag im März ausfallen. Der nächste am 5. April verspricht aber wieder ein volles Programm. Ein Überblick über die Angebote im U nach der zweiwöchigen Pause:

Müll, Minigolf und Meißel: Neue Ausstellungen und Aktionen im Museum Ostwall
„Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ (27. März – 26. Juli 2026) zeigt rund 50 Kunstwerke und zwei neue Auftragsarbeiten. Die weltweiten Wege des Abfalls, die damit verbundenen Abhängigkeiten und die ökologischen Folgen sind Thema der Sonderausstellung auf Ebene 6. Mit Arbeiten unter anderem von Ana Alenso, César Baldacchini, Karimah Ashadu, Hicham Berrada, Heinz H.R. Decker, Nancy Holt, Allan Kaprow, Krištof Kintera, Chris Reinecke, HA Schult, Tejal Shah, Klaus Staeck u.a.

Aktion „Testphase #5“ (22. und 29. März 2026): Die Künstlerin Folke Köbberling lädt zu einer Entsiegelungsaktion am U ein – begleitet von Kurzfilmen. Rund um das Dortmunder U gibt es viele Straßen und Parkplätze. Der versiegelte Boden lässt kaum Wasser versickern und wenige Pflanzen wachsen. Unter Anleitung der Künstlerin wird der Asphalt mit Hammer und Meißel aufgebrochen.

Gruseliges und Kreatives auf der jungen Etage uzwei
In den Workshops der uzwei können junge Menschen nach der Schließungszeit wieder Mangas zeichnen, Filme drehen, fotografieren, Beats bauen, mit Grafikdesign experimentieren oder in VR und 3D-Animation eintauchen. Im OpenSpace gibt es für eigene Projekte Technik zum Ausprobieren.

Freie Plätze beim Oster-Ferienprogramm
„Pattern Power“ – ein Workshop mit viel Stoff: In diesem Workshop verwandeln Jugendliche von 10 bis 14 Jahren ganz normale Alltagsmaterialien in textile Strukturen. Dabei entstehen überraschende Objekte, Skulpturen oder kleine Architektur-Experimente.

Song Lab: Eigene Musik kreieren: Sounds sammeln, Beats bauen, Vocals aufnehmen und am eigenen Songtext arbeiten, darum geht’s in diesem Workshop. Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren lernen verschiedene Tools für die eigenständige Musikproduktion kennen. Dabei helfen Tipps und Tricks der Profis.

Die Workshops finden von Montag, 30. März, bis Donnerstag, 2. April, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr auf der Ebene 2/uzwei statt.

„Wenn die Wände flüstern“ (bis 7. Juni 2026): Mit „Wenn die Wände flüstern“ präsentiert die uzwei vom 6. Februar bis 7. Juni interaktive Installationen, Licht- und Fotoarbeiten zwölf junger Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den Facetten von Angst und dem Unheimlichen auseinandersetzen. Dämonenspiegel, Tentakelwand, Werwolf-Herz oder lebendige Telefonzelle: Auch wenn die Arbeiten danach klingen, ist die Ausstellung weitaus mehr als ein spektakuläres Gruselkabinett. Zu erleben ist eine ebenso kluge wie sensible und differenzierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Phänomenen, aber auch den eigenen Monstern.

Neue Ausstellung des HMKV
Robotron: Arbeiterklasse und Intelligenz“ (14. März – 26. Juli 2026):Gezeigt wird Kunst zur Geschichte von Mikroelektronik und Industrie in der DDR. Mit Werken von 20 Künstler*innen nimmt die Ausstellung die Entwicklungen in der Industrielandschaft des ostdeutschen Staates in den Blick.

Der kleine Freitag: Poetry Slams und Ralf Königs Hommage an Lucky Luke
„Queerslam“, 12. März, 19 Uhr: Hier treten queere Künstler*innen mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an, das Publikum bildet die Jury.  Auf der Bühne battlet sich ein gemixtes Lineup aus lauten Nachwuchsstimmen und erfahrenen Bühnenmenschen.

„Lesen für Bier“, 19. März, 19 Uhr: Zwei Slampoet*innen lesen Mitgebrachtes, das Publikum entscheidet per Applaus, ob der Text oder die Performance besser war. Hat die Performance überzeugt, geht das Bier an den/die Künstler*in. War der Text besser, erhält die Person das Bier, die den Text zur Verfügung gestellt hat.

„Ralf König“: „Zarter Schmelz: Eine Lucky-Luke-Hommage“, 26. März, 19 Uhr: Ralf König ehrt mit diesem Comic sein großes Vorbild Morris und bringt Lucky Luke mit gewohnt scharfem Humor in neue Abenteuer. Ein Genuss zum Schmunzeln und Genießen. Nach der Lesung signiert Ralf König seine Alben und Comics. Wegen begrenzter Platzzahl bitte per Mail an anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Filme im Kino
„Wicked: Teil 2“ (2025, FSK 12), Dienstag, 24.März ,18 Uhr: WICKED: TEIL 2 ist das abschließende Kapitel der unerzählten Geschichte der Hexen von Oz. Elphaba und Glinda haben sich entzweit und müssen nun mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen leben. Kino im U, Erdgeschoss. 8 Euro (5 Euro ermäßigt).

„Masel Tov Cocktail“ (Arthouse, 2020, FSK 12) + Filmgespräche, Freitag, 27. März., 20 Uhr: Dima, 16, ist Sohn russischer Einwanderer, Schüler am Gymnasium – und er ist Jude. Das wäre nicht der Rede wert, wenn nicht alle ständig darüber reden würden. So auch Klassenkamerad Tobi. Dimas Weg zu Tobi wird zu einem rasanten Roadtrip durch die Stadt und durch eine Vielzahl von Begegnungen mit Menschen, die alle eine Haltung zu Juden, zum Judentum, zu dem, was sie für erwähnenswert halten, haben. Kino im U, Erdgeschoss In Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund, 8 Euro (5 Euro ermäßigt).

„Roter Himmel“ (2023, FSK 12), Dienstag, 31. März, 20 Uhr:Ein Sommer an der Ostsee: In einem abgelegenen Ferienhaus zwischen Wald und Meer treffen vier junge Menschen aufeinander. Kino im U, Erdgeschoss, 8 Euro (5 Euro ermäßigt).

Unterhaltenes Schauspiel mit Tiefgang im Kino im Dortmunder U
Die Dortmunder Schauspielgruppe Austropott, die aus ehemaligen Ensemble-Mitgliedern  des Dortmunder Schauspiels besteht, spielt im Februar und März Stücke mit Tiefgang und Unterhaltsames. In Kooperation mit dem Dortmunder U und unterstützt vom Kulturbüro.

„Mephisto“, Samstag, 21. Februar und Sonntag, 15. März – Schauspieldrama nach Klaus Mann mit Harald Schwaiger: Hendrik Höfgen ist ein aufsteigender Schauspieler zur Zeit des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren, der eine außergewöhnliche Karriere macht. Ein Schauspieler, gefangen zwischen Macht, Karriere, Gefahr und Verrat.

„1h22 vor dem Ende“, Samstag, 07., 14., 22. März und 18. April  – Komödie von Matthieu Delaporte mit Monika Bujinski, Michael Kamp und Harald Schwaiger: Bernard ist 48, alleinstehend, im Job gefangen – und überzeugt, sein Leben verpasst zu haben. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch per Autounfall will er aus dem Fenster springen. Als ein Killer vor seiner Tür erscheint, entfaltet sich ein skurriles Spiel.

„Love letters“, Sonntag, 8. März, Samstag, 21. März und Sonntag, 19. April
von A. R. Gurney mit Monika Bujinski und Michael Kamp: Seit ihrer Kindheit schreiben sich Andy und Melissa. Und sie hören nie auf – ein Leben lang. Verschiedene Schulen, gegensätzliche Lebenswege, ein Krieg, zahlreiche Affären – doch ihre Verbindung reißt nie ab.

Feierabendführung durch das Dortmunder U, Donnerstag, 26. März, 17:30 Uhr: Spannende Fakten zum Haus, dessen Geschichte und der Entwicklung von seinen Anfängen bis heute gibt es bei dieser kostenlosen Führung. Treffpunkt: Empfang im Dortmunder U


Mehr Infos und Fragen unter: dortmunder-u.de per Mail unter oder Telefon 0231 50-24723.

 

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