Wie lässt sich ein Rollator sicher im Straßenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr nutzen? Genau darum ging es beim ersten Rollator-Tag in Asseln. Rund 20 Senior*innen kamen am Donnerstag, 13. August 2026, gemeinsam mit Angehörigen zum Marie-Juchacz-Haus der AWO-Asseln.
Organisiert wurde der Aktionstag vom Seniorenbüro Brackel gemeinsam mit Akteur*innen des NetzWerks Aktiv ÄlterWerden im Stadtbezirk Brackel. Im Mittelpunkt standen praktische Übungen, persönliche Beratung und der Austausch über Herausforderungen, die ältere Menschen im Alltag erleben.
DSW21-Mitarbeiter Ralf Becker erklärte zunächst, worauf Rollator-Nutzer*innen an einer Bushaltestelle achten sollten. Anschließend konnten die Teilnehmenden das Ein- und Aussteigen direkt an einem Bus ausprobieren – mit dem eigenen Rollator und unter fachkundiger Anleitung.
Auch die Polizei setzte auf praktische Erfahrungen: Auf einem Rollator-Parcours konnten verschiedene Bodenbeläge ausprobiert werden. Unebene Wege und unterschiedliche Untergründe machten dabei schnell deutlich, wo die Nutzung eines Rollators besonders anspruchsvoll sein kann. Die Beamt*innen der Verkehrssicherheit gaben dazu konkrete Tipps für mehr Sicherheit.
Für zusätzliche Unterstützung sorgte das Sanitätshaus Schock. Verschiedene Rollatoren und deren Ausstattung wurden vorgestellt. Bei Bedarf konnten die eigenen Hilfsmittel direkt überprüft und beispielsweise die Höhe angepasst oder die Bremsen kontrolliert werden.
Beim anschließenden Austausch mit Polizeihauptkommissar Michael Bauer, Bezirksbeamter für Wickede und Asseln, ging es um typische Gefahrenstellen im öffentlichen Raum. Die Teilnehmenden brachten dabei auch eigene Erfahrungen ein. Besonders häufig angesprochen wurden schlechte Straßen und Gehwege, die für ältere Menschen – mit oder ohne Rollator – eine tägliche Herausforderung darstellen können.
Zwischendurch sorgte die AWO-Asseln mit Getränken und frischen Waffeln für eine kleine Stärkung.
Am Infostand des Seniorenbüros Brackel gab es darüber hinaus Informationen rund um den sicheren Umgang mit dem Rollator sowie zum Thema Hitze.
Der erste Rollator-Tag in Asseln zeigte damit vor allem eines: Sicherheit entsteht nicht nur durch Informationen, sondern auch durch die Möglichkeit, Dinge direkt auszuprobieren, Fragen zu stellen und gemeinsam nach Lösungen für den Alltag zu suchen.

















