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Home Hellweg & Kaiserstraße

SV Körne 83: Mehr als Fußball

Der traditionsreiche Verein und sein neuer Vorstand stellen sich vor

von Wir in Dortmund (JKL)
vor 2 Wochen
in Hellweg & Kaiserstraße
Lesezeit: 4 Minuten
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Seit vielen Jahren ein Team, jetzt mit neuen Positionen. Eddy Hoffmann (r.) gibt den Posten des 1. Vorsitzenden an Tim Exner (l.) ab (Fotos: Wir in Dortmund)

Seit vielen Jahren ein Team, jetzt mit neuen Positionen. Eddy Hoffmann (r.) gibt den Posten des 1. Vorsitzenden an Tim Exner (l.) ab (Fotos: Wir in Dortmund)

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Es gibt Vereine, die man in Tabellen findet. Und dann gibt es Vereine wie den SV Körne 83 – einen, den man spürt, wenn man auf die Anlage kommt. Nach über vier Jahrzehnten an der Vereinsspitze hat Eddy Hoffmann das Amt des ersten Vorsitzenden abgegeben. Sein Nachfolger: Tim Exner, der den Verein seit Kindheitstagen kennt und das Erbe mit klarem Blick und demselben Herzblut weiterträgt.

Eine Übergabe, die lange vorbereitet war

„Wenn du merkst, dass ich tüdelig werde, schick mich weg”, soll Eddy Hoffmann Tim Exner vor Jahren gesagt haben. Passiert ist das nie, stattdessen wuchs über mehr als ein Jahrzehnt gemeinsamer Arbeit ein gegenseitiges Vertrauen, das eine solche Stabübergabe erst möglich macht. Auf der letzten Hauptjahresversammlung wurde Hoffmann zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Ganz weg ist er damit natürlich nicht – und das ist auch gut so.

Tim Exner, dessen Vereinswurzeln beim PTSV Dortmund liegen, ist auf derselben Anlage aufgewachsen, auf der beide Vereine sich lange Zeit den Platz geteilt haben. Nach und nach fanden die Mannschaften des PTSV ihren Weg zu Körne 83 – und mit ihnen wuchs der Verein. Aus einem Klub mit 80 Mitgliedern im Frühjahr 2016 wurde bis zu Beginn der Corona-Pandemie ein Verein mit 350 Mitgliedern. Heute pendelt man um die 500-Marke.

Für Hoffmann war der Abgabezeitpunkt bewusst gewählt: „Das ist wie, wenn man ein Restaurant oder eine Diskothek auf dem Höchstpunkt hat. Da muss man abtreten. Was will man dann noch mehr erreichen?” Der Verein sei finanziell gut aufgestellt, in der Region zwischen Stadtmitte Ost, Wambel und Stadtkrone Ost als feste Größe etabliert. Besser hätte der Moment kaum sein können.

SV Körne 83: Mehr als Fußball
Der Platz auf dem alles begann – mittlerweile mit Kunstrasen.

Auf Augenhöhe – von Anfang an

Was SV Körne 83 von anderen Vereinen unterscheidet, ist keine große Philosophie auf Papier, sondern gelebte Haltung. Kein Präsidium, das von oben herab entscheidet. Kein Gehaltszettel, der Loyalität erkauft. Stattdessen: rund 60 bis 80 Menschen, die ehrenamtlich dafür sorgen, dass hier jeden Tag etwas läuft – von den Trainern der knapp 20 Mannschaften über das achtköpfige Vereinsheimteam bis hin zu denen, die montags früh die Mülleimer leeren.

Eddy Hoffmann beschreibt es schlicht: „Ich rede mit denen auf Augenhöhe. Du erwartest von mir, dass ich dich ordentlich behandle – und ich erwarte das auch von dir.” Gerade bei Jugendlichen im schwierigen Alter zwischen 13 und 17 Jahren habe das immer funktioniert. Man hört zu. Man erklärt. Man nimmt ernst.

Tim Exner ergänzt: „Wenn du den Leuten zuhörst, erfährst du so viele Dinge, wo du dann auf der gleichen Ebene bist. Und wenn du das Zuhören verlernst, verlierst du auch den Zugriff auf die Menschen.” Das klingt einfach – ist in der Praxis aber das Schwierigste überhaupt.

Mehr als nur Sport

Wer den SV Körne 83 nur als Fußballverein sieht, greift zu kurz. Unterstützung bei Behördenanträgen, Nachbarschaftshilfe, Begleitung von Familien in schwierigen Situationen – der Verein versteht sich als sozialen Ort, nicht nur als Sportbetrieb. Auch die Arbeit mit Geflüchteten hat im Verein Spuren hinterlassen, die bis heute nachwirken: Verbindungen in den Libanon, in den Kosovo – gepflegt über Jahre, manchmal nur per Nachricht, aber beständig.

Neben dem Fußball – mit Senioren, Junioren bis zur G-Jugend und den Alten Herren – bietet der Verein eine Bodyshape-Gruppe an, die sich zweimal wöchentlich trifft und sich an Frauen richtet. Wer mitmachen möchte: Zuwachs ist ausdrücklich willkommen.

Und weil der Verein ein offener Treffpunkt für die Nachbarschaft sein will, werden hier auch BVB-Spiele übertragen – bei Sky und auf The Zone, ohne Mindestverzehr. Wer kommt und nichts trinkt, darf trotzdem zuschauen. Das ist kein Zufall, sondern Haltung

SV Körne 83: Mehr als Fußball
Der Sportplatz am Winkelriedweg wird liebevoll Affenkäfig genannt. Ein Name mit Tradition.

Was kommen soll

Die Grundlinie bleibt: Gemeinschaft, Jugendförderung und sportlicher Erfolg – aber nicht um jeden Preis. „Wir sind nicht darauf angewiesen, Jugendspieler aus anderen Stadtteilen herzuholen, nur um erfolgreich Fußball zu spielen”, sagt Exner. Der eigene Nachwuchs, aus dem eigenen Einzugsgebiet, trägt den Verein.

Was sich ändern soll, sind vor allem administrative Kleinigkeiten: Mitgliederverwaltung und Aufnahmeprozesse sollen digitaler werden. Und neu entstehen soll eine Art Hybrid-Fußballgruppe – offen für alle, die gerne kicken, aber nicht mehr ganz mithalten können mit den Aktiven. Über den Namen der neuen Gruppe wird noch diskutiert, gemischt soll sie jedenfalls sein dürfen, Frauen wie Männer.

Was bleibt

Auf die schönsten Erinnerungen aus 40 Jahren angesprochen, muss Eddy Hoffmann kurz überlegen – und kommt dann auf etwas, das größer ist als jedes Turnier: die vielen Kinder, die er mit sechs oder sieben Jahren trainiert hat und die heute noch da sind. Die sich noch melden. Die geblieben sind.

Tim Exner bringt es auf den Punkt: „Was ich selbst erlebt habe, möchte ich so weitergeben.” Das ist, im Grunde, das ganze Programm.


SV Körne 83 e.V. | Weitere Informationen und Angebote unter: www.sv-koerne83.de

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