Der Verein für Kunst und Kultur im Kaiserviertel e. V. hat zum 40. Geburtstag eine besondere Aktion geplant. Er will die Unterschiede zwischen Dortmund West und Ost, die es in jeder Hinsicht gibt, zumindest was das Kulturelle betrifft, einmal aufbrechen.
Mit der Kunstaktion „West-Ost-Art“ sollen Künstler*inne aus Union-, Kreuzviertel und Co. ihre Kunstwerke in den Osten bringen: „Man bleibt oft gerne im eigenen Kiez. Das wollen wir ändern“, erklärt Heike Wulf, 1. Vorsitzende des Vereins. „Zum 40. Geburtstag laden wir Künstlerinnen und Künstler aus dem Westend ein, ihre Werke in die ‚Eastside‘ zu bringen.“ Der Umzug der Kunstwerke vom Westen in den Osten ist am 31.01.2026 gelant. Denn während der Westen Dortmunds für seine lebendige Graffiti-Kultur und Orte wie den Westpark bekannt ist, besticht der Osten durch den Kaiserbrunnen, den Ostfriedhof und seine kulinarische Vielfalt.
Den Start macht am 6. Februar um 19 Uhr dann eine Vernissage plus Ausstellung im „Atelier Gold“ im Kaiserviertel, die in Zusammenarbeit mit dem Förder-Institut Chaos Karma aus dem Westend entstanden ist. Im Anschluss soll es auch eine einmonatige Ausstellung bis Ende März in den „Kulturstoppern” geben. Die Schaukästen stehen seit zwei Jahren im Kaiserviertel verteilt und dienen Künstler*innen als Präsentationsfläche für Gedichte oder Kunstwerke im öffentlichen Raum. Dabei soll es aber nicht bleiben: Um die unterschiedlichen Identitäten der Stadtteile final zu kräftigen, soll die Aktion auch in umgekehrte Richtung stattfinden.
Den Abschluss bildet am 6. Juni 2026 der Gedichteflohmarkt am Kaiserbrunnen. Hier sollen die gesammelten Kunstwerke dann für einen guten Zweck versteigert werden. Das Projekt wird durch ein Sponsering der Sparkasse Dortmund ermöglicht.

















