Ein Wochenende, ein Becken, unzählige Bahnen: Beim 24-Stunden-Schwimmen im Freibad Wellinghofen haben Schwimmerinnen und Schwimmer aller Altersklassen gezeigt, was Ausdauer wirklich bedeutet. Organisiert von der DJK Ewaldi Aplerbeck 1930 e.V., verwandelte sich das Bad an der Hopmanns Mühlenweg von Freitagmittag bis Samstagmittag in eine Non-Stop-Sportarena.
Ein Fest für die ganze Familie
Eingebettet in das Programm von Dortmund.Live, das Stadtfest DORTBUNT und den Tag der offenen Tür der Sportwelt Dortmund gGmbH, war das 24-Stunden-Schwimmen weit mehr als nur ein sportlicher Wettkampf. Rund um das zur Hälfte abgetrennte 50-Meter-Sportbecken entstand über die gesamte Veranstaltungsdauer ein kleines Volksfest: Ein Getränkestand und ein Grill sorgten für das leibliche Wohl, während ein Hüpfburgenpark vor allem den jüngeren Besucherinnen und Besuchern eine willkommene Abwechslung zum Schwimmbecken bot. Wer nicht selbst ins Wasser wollte, konnte einfach vorbeischauen, zusehen und die entspannte Atmosphäre im Freibad genießen. Einige Teilnehmende nutzten sogar die Gelegenheit, ihre Nacht direkt auf der Freibadwiese im Zelt zu verbringen und so noch enger am Geschehen zu bleiben.

Einzelkämpfer und Teams im Dauereinsatz
Vom ersten Startschuss um 11 Uhr bis zur letzten Bahn 24 Stunden später zogen Einzelstarter genauso wie Mannschaften ihre Runden durch das auf über 20 Grad beheizte Becken. Die Bandbreite der Teilnehmenden reichte von ambitionierten Nachwuchsschwimmern bis zu erfahrenen Vereinsmitgliedern, die sich der Herausforderung stellten, möglichst viele Bahnen zu absolvieren – ob am Stück oder in mehreren Etappen über Tag und Nacht verteilt.
Da die Veranstaltung als reine Freizeitaktion nicht den strengen Regularien des Deutschen Schwimmverbandes unterlag, war auch das Schwimmen im Neoprenanzug erlaubt. Für alle, denen selbst die beheizte Wassertemperatur noch zu frisch war, bot das eine willkommene zusätzliche Option, um bei der Aktion mitzumachen.
Bereits ab zwei geschwommenen Bahnen erhielten die Teilnehmenden eine Urkunde als Erinnerung an ihren Einsatz – ein niedrigschwelliges Angebot, das dafür sorgte, dass auch weniger geübte Schwimmerinnen und Schwimmer sich trauten mitzumachen. Für die Teilnahme war eine Startgebühr von 5 Euro pro Person fällig.
Werbung für die Dortmunder Bäderlandschaft
Neben dem sportlichen Aspekt stand bei der Veranstaltung auch die Zusammenarbeit mit der Sportwelt Dortmund im Fokus. Ziel war es, die Attraktivität der städtischen Bäder ins Bewusstsein der Dortmunderinnen und Dortmunder zu rücken – und mit einem rund um die Uhr geöffneten, beheizten Becken sowie einem bunten Rahmenprogramm gelang genau das.

















