Familie Hemker-Schulze, Bürgermeisterin Barbara Brunsing, Hombrucher Bezirksbürgermeister Nils Berning, Oberstleutnant Biedermann und der Bezirksverwaltungsstellenleiter Oliver Krauß, gedachten am 6. Juni gemeinsam der Opfer des Hubschrauberunglücks im Dortmunder Süden, das sich vor 27 Jahren ereignet hatte.
Bürgermeisterin Barbara Brunsing erinnerte an die Opfer und betonte: “Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Aber der Schmerz ist so tiefgreifend, dass ein solches Ereignis nicht vergessen werden darf.”
Auch Nils Berning sprach rührende Worte: „Zu schlimm und unfassbar wahr ist es, was hier an dieser Stelle geschehen ist. Deshalb lassen sie uns heute in einem Moment der Stille an die Menschen denken, die hier verunglückt sind, aber auch an alle die Menschen, die in der damaligen Stunde hier helfend vor Ort gewesen sind.“
Was geschah am 6. Juni 1996?
Ein Hubschrauber der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung startete von den Westfalenhallen zu einem Schauflug. An Bord befanden sich 14 Insassen, darunter die Besatzung, Reporter und Jugendliche, die den Flug bei der gerade eröffneten Jugendmesse YOU gewonnen hatten.
Während des Fluges berührte der Hubschrauber bei einem Manöver Baumwipfel, geriet außer Kontrolle und stürzte in ein Waldgebiet im Stadtteil Kirchhörde nahe der A45. Bevor die Maschine explodierte, konnte ein Fluggast befreit werden. Bei dieser schrecklichen Katastrophe kamen 13 junge Menschen ums Leben.
Die Opfer des Unglücks vor 27 Jahren waren Holger Andraczek (33 Jahre), Stefan Bürkle (23 Jahre), Enrico Buffagni (37 Jahre), Dietmar Dorr (47 Jahre), Reto Heller (26 Jahre), Sascha Hemker (17 Jahre), Michaela Maschewski (19 Jahre), Ulrich Mett (32 Jahre), Yama Musleh (21 Jahre), Günter Puschnig (26 Jahre), Henrik Reissner (20 Jahre), Roger Schwake (25 Jahre) und Nadine Wittich (19 Jahre).
Dieser tragische Verlust hat tiefe Spuren in der Gemeinde hinterlassen. Die Gedenkveranstaltung dient dazu, das Andenken an die Verstorbenen zu wahren und den Hinterbliebenen Trost zu spenden. Oliver Krauß äußert sich dazu betroffen: „Es wäre ziemlich traurig, wenn dieser Absturz einfach in Vergessenheit geraten würde – auch wenn es schon 27 Jahre her ist. Ich wohne 2 km von hier und es ist damals quasi im Nachbargarten passiert.“
Es war ein bewegender Moment der Einheit und des gemeinsamen Gedenkens. Die Stadt Dortmund und die Bezirksvertretung Hombruch sind fest entschlossen, die Erinnerung an dieses Unglück aufrechtzuerhalten.
















