Nach nur vier Jahren am Standort Hörde-Bahnhof schließt die Postbank-Filiale an der Hörder Bahnhofsstraße 8–14 zum 10. Februar seine Türen. Damit verschwindet der letzte Standort im Süden Dortmunds. Gründe für die Schließung sieht das Institut vor allem im veränderten Kundenverhalten und der zunehmenden Nutzung digitaler Angebote.
Post- und Bankgeschäfte nach der Schließung
Nach der Schließung der Filiale sollen Post- und Paketdienstleistungen weiterhin in der Umgebung möglich sein. Die Deutsche Post will dafür rechtzeitig eine neue Partnerfiliale im lokalen Einzelhandel benennen. Kundinnen und Kunden werden laut Postbank vorab über Aushänge, Handzettel und eine Medieninformation informiert, sobald Details feststehen.
Für Bankkundinnen und -kunden bleibt die Versorgung ebenfalls gewährleistet. Persönliche Beratung bietet künftig unter anderem die Postbank-Filiale an der Kampstraße 35–37 in der Dortmunder Innenstadt. Ergänzend setzt die Bank verstärkt auf ihr regionales Beratungscenter, das Beratungen per Telefon und Video anbietet – auch mit erweiterten Öffnungszeiten. Darüber hinaus stehen Online- und Telefonbanking sowie die Postbank-App zur Verfügung.
Die Bargeldversorgung in Dortmund-Hörde gilt weiterhin als gesichert. Die Postbank ist Teil der Cash Group, zu der auch die Deutsche Bank, die Commerzbank und die HypoVereinsbank gehören. Kundinnen und Kunden können deren Geldautomaten kostenlos nutzen. Zusätzlich bieten zahlreiche Einzelhändler im Stadtteil Bargeldservices an, etwa über Cashback beim Einkauf oder den sogenannten Bargeld-Code, mit dem Aus- und Einzahlungen auch ohne Einkauf möglich sind.
Für die Mitarbeitenden der Filiale schließt die Postbank betriebsbedingte Kündigungen aus. Kundenberaterinnen und -berater sollen weiterhin beschäftigt werden, etwa in anderen Filialen oder in den regionalen Beratungscentern. Zu Details äußert sich das Unternehmen aus Sicherheitsgründen nicht.
Als Hintergrund für die Schließung nennt die Postbank die fortschreitende Digitalisierung und den rückläufigen Bedarf an klassischen Filialbesuchen. Künftig will sich das Institut stärker als „Mobile-First“-Bank positionieren und persönliche Beratung auf ein gestrafftes Filialnetz sowie digitale Kanäle konzentrieren.
















