Wer im Wohnhaus am Phönixsee lebt, kann etwas Entspannung gut gebrauchen. Hier nämlich kommt unter, wer pyschisch krank ist und sich allmählich wieder der Eingliederung in den Alltag und ins Arbeitsleben annähern möchte. Auch eine eigene Wohnung steht für die Nutzenden als Ziel im Fokus. Für die therapeutische Arbeit in diesem Rahmen knüpfte Svenja Magiera als Teamleitung des Wohnhauses anlässlich des ersten „Dortmunder Tatendrangs“ Kontakt zur Sparkasse: Ein Barfußpfad sollte her.
Der „Tag zum Gutes tun“
Am 4. Juli startete der um den Jahreswechsel gegründete Verein Dortmunder Tatendrang seinen „Tag zum Gutes tun“. Über seine Onlineplattform und persönliche Vermittlung brachten die Aktiven soziale Einrichtungen und Unternehmen zusammen: Während die einen Projekte zu stemmen hatten, waren die anderen bereit, mit Geld und Arbeitskraft zu unterstützen.
In diesem Zuge erhielt das Wohnhaus am Phönixsee Besuch von Mitarbeitenden der Sparkasse, die sowohl ihren grünen Daumen als auch 600 Euro für die benötigten Materialien mitbrachten. Gemeinsam mit dem Team des Wohnhauses und einigen Nutzenden setzten sie an jenem Freitag die ersten Spatenstiche für den gewünschten Barfußpfad im Garten des Wohnhauses.
Nach und nach entstand in den folgenden Wochen ein kurzer Weg durch den Garten, den die Nutzenden nun bald mit der Haut erspüren können. Der Pfad, so Teamleitung Magiera, „soll zur Stimulation der Fußsohlen sein, kann aber auch Stress und Anspannung runterfahren“. Und mit Ruhe im Kopf und in den Füßen lässt sich der Weg zurück in einen geregelten Alltag wohl deutlich entspannter angehen.















