Vom anfänglichen Ziel des bloßen Klassenerhalts kann wohl keine Rede mehr sein. Mit dem gestrigen Sieg gegen Potsdam stehen die Frauen des TV Hörde in der Tabelle der zweiten Volleyball-Bundesliga (VBL) Nord auf dem vierten Platz – vor dem noch vor einem Jahr mit großem Respekt beäugten RC Sorpesee. Sechs Siegen, darunter auch einer gegen Schweriner SC, der mit 18 Sätzen nur einen Satz weniger gewonnen hat als die Hörderinnen, stehen lediglich drei Niederlagen gegenüber.
Auch infrastrukturell ist der TV Hörde inzwischen auf der sicheren Seite, erteilte die Stadt doch kurz vor knapp die Genehmigung, 250 Menschen in der “Hörder Festung”, der Stammhalle am Phoenix-Gymnasium, unterzubringen. Bis zum Jahresende hatte die VBL dem Verein Zeit gegeben, diese Bedingung zu erfüllen.
Sportlich stehen den Frauen aber noch vor Weihnachten Herausforderungen ins Haus. Nach der Begegnung mit Ostbevern am 14. Dezember in der Hörder Festung, warten auf den TV Hörde am 22. Dezember die bislang ungeschlagenen Tabellenführerinnen in Emlichheim. Und auch das kommende Jahr startet mit einer Aufgabe, hat der punktgleiche SC Sorpesee doch lediglich einen Satz mehr verloren als die Hörderinnen und wird ihnen am 11. Januar in der Hörder Festung erneut gegenüberstehen.

















