Wer kennt’s nicht, wenn was weh tut, man krank ist, dann geht man zum Arzt, nimmt Medikamente. Aber was ist danach? Was, wenn Schmerzen chronisch werden und die Krankheit zur emotionalen Herausforderung? Dafür gibt es oftmals nicht die eine schnelle Lösung. Madita Fischer aus Hagen ist studierte Logopädin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ihr Ziel: Betroffene chronischer Krankheiten zu entlasten und ihnen ein bisschen Leichtigkeit zurückzugeben.
Sie selbst war von klein auf mit den Belastungen, die durch Krankheiten entstehen können, konfrontiert – als Angehörige und als Betroffene. Um sich selbst und andere besser zu verstehen, spezialisierte sich die 30-jährige während ihrer Ausbildung auf Krankheitsbewältigung und Gesundheitsförderung. Dafür hat sie nun in Dortmund-Hörde in den Räumlichkeiten der Therapielotsen, bei denen sie selbst auch als Logopädin tätig ist, ein Angebot geschaffen, das Menschen in in diesen Situationen helfen soll.
Der Umgang mit Krankheit
Zweimal die Woche am Nachmittag bietet sie, seit Anfang Dezember, Akzeptanz- und Commitmenttherapie an: „Das ist eine moderne Form der kognitiven Verhaltenstherapie und schließt, wenn gewünscht, Methoden der Stressbewältigung, Entspannung und Kunsttherapie mit ein“, erklärt sie unserer Redaktion im Gespräch.
In der Praxis Am Marksbach 28 hat sie einen eigenen Raum für Entspannungsübungen umgestaltet, in dem Betroffene sich durch Meditationen begleiten lassen können. Zudem gibt es einen Kunstraum, der gemeinschaftlich genutzt wird. Hier können innere Bilder, die in Imaginationsübungen im Vorhinein kreiert wurden, kreativ zum Ausdruck gebracht werden. „Dem kunstvollen Ausleben sind quasi keine Grenzen gesetzt, wir haben hier viele verschiedene Materialien, die genutzt werden können“, betont sie.
Langfristig möchte Fischer auch Gruppenangebote für Betroffene, aber auch für Angehörige anbieten, die bei der Unterstützung chronisch kranker Menschen oft auch belastet werden. Ihre Angebote richten sich, betont sie, „nicht nur an Menschen mit klarer Diagnose“. Das sei wichtig, denn sie weiß aus eigener Erfahrung wie herausfordernd es ist, keine Hilfe zu bekommen, nur weil einem die klare Diagnose fehlt.
Termine finden mittwochs und freitags statt und können über eine Mail, ihre Website oder telefonisch vereinbart werden. Bei einem Erstgespräch könnten dann Wunschbehandlung und Ziele besprochen werden.
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