Der Heimatverein Hörde lädt Anfang April zu einem Besuch im Hörder Heimatmuseum ein und verbindet diesen Termin mit der Vorstellung zweier neuer Broschüren zur lokalen Kirchengeschichte. Am Donnerstag, 2. April 2026, öffnet das Museum im Westflügel der Hörder Burg an der Hörder Burgstraße 18 von 16 bis 18 Uhr seine Türen für Interessierte.
Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung Hördes vom Mittelalter bis in die Neuzeit nach und beleuchtet dabei insbesondere die prägende Rolle der Stahlindustrie. Darüber hinaus erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in den Bergbau, das Brauwesen sowie in Handwerk und Handel. Auch das Alltagsleben vergangener Zeiten wird anschaulich dargestellt.
Dokumentation gegen das Vergessen
Im Rahmen des Termins stellt der Heimatverein zwei neue Broschüren aus der Reihe „Gegen das Vergessen – Gefährdete Dortmunder Kirchen“ vor. Sie widmen sich den Hörder Kirchen St. Georg und Herz-Jesu, die künftig aufgegeben und anderweitig genutzt werden sollen.
Die Inhalte stammen von Brigitte Spieker, die die historischen Hintergründe und bedeutenden Fakten recherchiert und aufbereitet hat. Ergänzt werden die Texte durch umfangreiches Bildmaterial von Rolf-Jürgen Spieker. Der Heimatverein sieht in den Veröffentlichungen sowohl eine Erinnerung für viele Hörderinnen und Hörder als auch eine wichtige Dokumentation für kommende Generationen. Die Broschüren im DIN-A4-Format sind im Museum für 7,90 Euro erhältlich.
Neben der Ausstellung lohnt sich auch ein Blick in die sogenannte Fundgrube des Museums. Dort werden Bücher und verschiedene historische Gegenstände gegen eine kleine Spende abgegeben.
Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die während der Sommerzeit geänderten Öffnungszeiten zu berücksichtigen. Weitere Informationen sind online unter der Internetseite des Heimatvereins Hörde abrufbar.

















